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URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-10405
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2003/1040/


Eine In-Vitro-Untersuchung der Randdichtigkeit bei mit verschiedenen adhäsiven Befestigungsmaterialien eingesetzten IPS-Empress-Keramikinlays

Fischer, Kai


pdf-Format: Dokument 1.pdf (1.847 KB)

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Randdichtigkeit , Keramikinlays , IPS-Empress , Empress , Kompositzemente , Adhäsivtechnik
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Abteilung der zahnärztlichen Prothetik
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.02.2003
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 24.02.2003
Kurzfassung auf Deutsch: Die Randdichtigkeit ist für den langfristigen Erfolg einer adhäsiv befestigten Restauration von entscheidender Bedeutung.

Daher wurden IPS-Empress-Keramikinlays mit 3 modernen Kompositbefestigungsmaterialien unter Idealbedingungen adhäsiv in zuvor standardisiert präparierten (mod-Kavität) Molaren befestigt. Alle Kavitäten waren
rein schmelzbegrenzt.

Bei den Kompositbefestigungsmaterialien handelte es sich um Variolink (Vivadent), Compolute (Espe) und 2 bond 2 (Heraeus-Kulzer).


Es wurden zwei Versuchsreihen mit à 15 Zähnen durchgeführt. Zuerst fand eine zweijährige Wasserlagerung bei Zimmertemperatur statt.

In der zweiten Versuchsreihe fand zusätzlich zur zweijährigen Wasserlagerung eine einwöchige (840 Zyklen) Temperaturwechselbelastung zwischen 5°C und 55°C statt.

Alle Zähne wurden in eine Fuchsin Farbstofflösung eingelegt, danach geschnitten und die Penetration des Farbstoffes bestimmt. Unter einem Lichtmakroskop wurden die approximalen Segmente, die zuvor mit 3 definierten Rillen unterschiedlicher Tiefe versehen wurden mit einer Ja/Nein-Beurteilung ausgewertet. In den mittleren beiden der 4 Segmente wurde die Eindringtiefe in mm gemessen.


Ohne thermische Wechselbelastung konnte festgestellt werden, dass das Material Variolink gute Dichtigkeitswerte erkennen ließ. Die beiden anderen Materialien zeigten eine mehr oder weniger ausgeprägte Undichtigkeit.


Nach thermischer Wechselbelastung gab es nicht nur materialspezifische Unterschiede, sondern auch signifikant erhöhte Undichtigkeiten bei allen Materialien. Das Material Variolink zeigte von allen 3 getesteten Materialien die besten Ergebnisse.


Diese Studie zeigt, dass es noch nicht gelungen ist, adhäsiv befestigte keramische Inlays randspaltfrei zu verankern. Es bestehen weiterhin erhebliche Probleme bezüglich der Dichtigkeit, die eine Weiterentwicklung der Materialien erforderlich machen.