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Experimentelle Untersuchungen zu Metabolismus und diabetischem Spätsyndrom nach Transplantation mikroverkapselter Inseln

Kemp, Kerstin Renate


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Innere Medizin, Medizinische Klinik und Poliklinik III des Klinikums
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.04.2002
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 08.07.2002
Kurzfassung auf Deutsch: In einer Langzeitstudie über 180 Tage sollte am experimentellen Rattenmodell die metabolische Funktion dystop transplantierter, syngener
Inselzellen und die Auswirkung auf diabetische Spätkomplikationen untersucht werden.


Zunächst erfolgte die Diabetesinduktion mittels Streptozotcin-Injektion sowohl bei den später zu transplantierenden Ratten als auch bei der
langzeitdiabetischen Kontrollgruppe. Nach Manifestation des Diabetes wurden einem Teil der Ratten mikroverkapselte Inselzellen
intraperitoneal transplantiert. Bei der zweiten Transplantationsgruppe erfolgte die Transplantation der Inselzellen unter die Nierenkapsel.
Diesen beiden Gruppen wurde eine langzeitdiabetische und eine gesunde, nichtdiabetische Kontrollgruppe zugeteilt.



Zur Beurteilung des metabolischen Verlaufs wurden einmal wöchentlich Blutzucker und Körpergewicht bei jedem Tier bestimmt. Zur
Dokumentation des metabolischen Status bei Versuchsende wurden die Trinkmenge, das Urinvolumen, die Glukosurie und die
Albuminurie gemessen, sowie Insulin und Glukagon im Serum bestimmt. Zur histologischen Beurteilung wurden die Nieren und das
Pankreas explantiert, sowie bei intraperitoneal transplantierten Tieren Biopsien von intraperitonealem Fettgewebe und mikroverkapselte
Inseln entnommen.



In beiden Transplantationsgruppen konnte durch die dystope, syngene Transplantation von Inselzellen eine Senkung des Blutzuckers
erreicht und damit das Auftreten diabetischer Spätschäden somit vermindert werden