Giessener Elektronische Bibliothek

GEB - Giessener Elektronische Bibliothek

Hinweis zum Urheberrecht

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-7471
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2002/747/


Quotengaranten und Minderheitenprogramme

Schauerte, Thorsten


Originalveröffentlichung: (2002) Berlin : <a href="http://www.dissertation.de">dissertation.de</a>
pdf-Format: Dokument 1.pdf (5.059 KB)

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Sportwissenschaft
Fachgebiet: Sportwissenschaft
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.02.2002
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 08.05.2002
Kurzfassung auf Deutsch: Vor dem Hintergrund der enormen finanziellen und personellen Aufwendungen seitens der Medienschaffenden ist es höchst verwunderlich,
daß dem Thema Mediensport in der empirischen Publikums- und Wirkungsforschung bislang nur marginale Beachtung, z.B. in
unveröffentlichten Diplom- oder Magisterarbeiten, geschenkt worden ist. Die kommerzielle Markt- und Meinungsforschung beschränkt sich
in diesem Zusammenhang auf eine reine Werbewirkungsforschung und die Erfassung von quantitativen Marktanalysen.


Die längst überfällige Notwendigkeit einer detaillierten Erfassung und Analyse der Rezipienten medialer Sportangebote und ihrer
Nutzungsgewohnheiten ist daher evident.


Die vorliegende Studie bietet daher inter- und intramediäre Befunde zu den Rezeptionsgewohnheiten der verschiedenen
Bevölkerungssegmente. Im Vordergrund der Untersuchung steht neben der Gewinnung eines umfassenden Gesamtbildes des
Sportmediennutzungsverhaltens sowie dessen Einordnung in das allgemeine Mediennutzungsverhalten die Analyse der Publika dieses
Genres, differenziert nach soziodemo-graphischen Faktoren, Freizeitgewohnheiten und Wohnortgröße. Durch die
Untersuchungsergebnisse werden sowohl strukturelle als auch regionale Unterschiede im Sportmediennutzungsverhalten aufgedeckt.
Gleichermaßen ist es möglich, einen bundesweiten Trend der Nutzungsgewohnheiten aufzuzeigen.


Nach einer theoretischen Grundlegung, basierend auf theoretischen Grundsätzen der Kommunikationswissenschaft sowie auf Ergebnissen
vorangegangener Studien und aktueller Untersuchungen, wurden drei Städte in Deutschland ausgewählt, die aufgrund ihrer strukturellen
Gegebenheiten stellvertretend für Unter-, Mittel- und Oberzentren stehen sollen.


Diese Spezifierung erscheint von daher sinnvoll, als die Angebote der Medienlandschaft immer spezieller und facettenreicher werden. Eine
Erhebung, die Aufschluß darüber gibt, ob sich regionale und strukturelle Differenzen auf das Sportmediennutzungserhalten auswirken, hat
somit nicht nur wissenschaftliche Bedeutung sondern ist auch für die Medien interessant, da auf diese Weise überprüft werden kann, ob die
jeweiligen Zielgruppen auch erreicht werden.