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Patienten mit Atopischem Ekzem im Spiegel der Repertory GRID Technik

Lingad, Hardo


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Psychosomatische Medizin,Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 20.12.2001
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 19.02.2002
Kurzfassung auf Deutsch: Vor dem Hintergrund der Auffassung einer multifaktoriellen Genese des Atopischen Ekzems und in Zusammenschau der aktuellen
Forschungsergebnisse mit dem Resultat von völlig inhomogenen und z.T. widersprüchlichen Ergebnissen wird als Kernthese ein
psychologisch heterogenes Kollektiv postuliert. Dabei nehmen besonders Erstmanifestationsalter sowie Stärke und Lokalisation Einfluss
auf die Objektbeziehungsstrukturen in Folge der Manifestation der Erkrankung.


Bei der psychologischen Befunderhebung werden zwei unterschiedliche Forschungsperspektiven : standardisierte ? individuumzentrierte
zum Einsatz gebracht und in Beziehung gesetzt..


Der Schwerpunkt wird dabei auf die GRID Technik und hier speziell auf die S-I-S Graphik gelegt.


Untersucht wurden 23 Patienten, die sich wegen Atopischem Ekzems in stationärer Behandlung in einer Universitätshautklinik befanden.
Die subjektive Befunderhebung erfolgt mit Gießen Test, Giessener Beschwerdebogen sowie GRID.


Als somatische Parameter werden IgE, Stärke und Ausdehnung des Befalls mit dem ND Anamnesebogen erfasst.


Mit den Differenzierungskriterien Erstmanifestationsalter sowie Lokalisation und Stärke lassen sich typische Konstellationen
herausarbeiten. Diese sind am deutlichsten für die Gruppe mit früher (1.-12. Lm. ) und später (nach 15. Lj. ) Erstmanifestation sowie mit
Befall des Gesichtes und schwerem Rumpfbefall. Die Gruppe mit frühem Befall zeigt in der S-I-S Graphik deutliche Einschränkungen in den
Objektbeziehungen, während sich bei später Erstmanifestation normale Beziehungsmuster darstellen.


Gemäß dem Ansatz der individuumzentrierten Datenerhebung ist die Arbeit als Kohortenstudie zu betrachten, zur Überprüfung der
erhaltenen Ergebnisse ist die Untersuchung eines größeren Kollektives sinnvoll.