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Vergleichende Darstellung zweier Implantatabformungstechniken an Hand in vitro Abformung eines Implantaturmodelles

Hassfurth, Ulf


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde,Abteilung der zahnärztlichen Prothetik
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 26.06.2001
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 16.01.2002
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel dieser Untersuchung war die Bewertung der Qualität der Implantatabfomungstechniken PickUp und Reposition unter Anwendung vier
verschiedener Abformmaterialien. Hierzu wurde eigens ein auf eine Metallplatte montiertes Oberkiefermodell mit vier Modellimplantaten in
den Positionen 16, 13, 25 und 27 als Urmodell erstellt und pro Serie zehnmal abgeformt. Anwendung fanden die Materialien Flexitime
Heavy Tray, Flexitime MonoPhase und Panasil putty soft als A-Silikone und Impregum Penta als Polyethermaterial. Mit Hilfe modifizierter
Übertragungsaufbauten wurden die 3D-Koordinaten jeder Implantatposition der resultierenden Modelle mittels eines Messmikroskopes bei
400facher Vergrößerung ermittelt und als Berechnungsgrundlage für die gefragte Neigungsänderung, die Rotation und 3D-Verschiebung
des einzelnen Implantates verwendet. Die erhaltenen Werte wurden dann mit denen des Urmodelles verglichen und mit dem PC-Programm
SPSS 9.0 für Windows als Boxplot-Graphiken dargestellt und auf Signifikanz geprüft [12].


Hinsichtlich der Übertragung der Neigung der Implantatachse und 3D-Implantatposition waren bei Anwendung der PickUp-Technik
genauere Modelle zu erzielen, was als Indikationsfeld die Abformung mehrerer Implantate beinhaltet. Zur Vermeidung einer möglichen
Rotation der Modellimplantate war der Repositions-Technik der Vorzug zu geben. Allgemein hatte die Wahl der
Implantatabformungstechnik größere Auswirkung auf die Genauigkeit des Abformergebnisses als die Wahl des Abformmateriales.
Besonders neuere Abformmaterialien auf Basis der additionsvernetzenden Silikone waren bezüglich ihrer Ergebnisse sehr positiv zu
bewerten.