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Institutionelle Akteure, Funktionen und Planungsinstrumente - Analyse grundlegender Faktoren für ein fachübergreifendes Konzept zum Umweltmanagement, das Beispiel Ecuador

Gierhake, Klaus


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Umweltmanagement , Biodiversität , Ecuador
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Centro Boliviano de Estudios Multidisciplinarios, La Paz
Fachgebiet: Externe Einrichtungen
DDC-Sachgruppe: Geografie, Reisen
Dokumentart: ResearchPaper (Forschungsbericht, Arbeitspapier)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 05.07.2001
Kurzfassung auf Deutsch: Ecuador zählt zu den Staaten, die die Konvention zur Biologischen Diversität (CBD) sehr
früh unterzeichneten. Vor dem Hintergrund der rasanten räumlichen Veränderungen, die
gerade auch in der Übergangszone von den Anden zum Amazonastiefland deutlich werden,
einer der traditionellen Agrarkolonisationszonen, steigt der Druck, innerhalb von relativ kurzer
Zeit Planungs- und Managementinstrumente zu entwickeln, wenn dieser Prozess noch
beeinflußt werden soll. Dieses steuernde Eingreifen zählt ohne Zweifel zu den grundsätzlichen
Zielen der oben genannten Konvention. Es ist nicht auszuschließen, daß im Zuge der
politischen Diskussion um die Neubewertung von Schutz oder Nutzung bestimmter natürlicher
Ressourcen, zumindest kurzfristig, gegensätzliche Entwicklungen auftreten könnten.
Die Hoffnung, Produkte der Biodiversität noch zu den 'alten', für die Nutzer günstigen Preise
zu erhalten, könnten für einen solchen Prozess genauso verantwortlich sein, wie ein Politikkonzept,
die Diversifizierung der nationalen oder regionalen Wirtschaftsstruktur vor allen
Dingen über die schnelle und intensive Extraktion natürlicher Ressourcen zu erreichen. Die
Ziele der Konvention in nationale Planungs- und Managementinstrumente umzusetzen ist
also dringend geboten.