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Immunreaktivität der Knochenmatrixproteine am normalen Knochengewebe und bei Tumorosteopathien

Reh, Christoph


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Pathologie, Institut für Pathologie
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 27.11.2001
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 13.12.2001
Kurzfassung auf Deutsch: Einleitend wird ein Überblick über Kollagen und die nicht-kollagenen Knochenproteine gegeben und auf das jeweilige Vorkommen bzw. die
jeweilige Funktion eingegangen.


Im folgenden werden die Veränderungen der Knochenmatrix im Rahmen von Tumorosteopathien abgehandelt, wobei ein besonderes
Augenmerk auf die lokalen Faktoren gerichtet wird, die für den veränderten Funktionszustand verantwortlich sind.


Präparate aus der Routinediagnostik wurden nach einem standardisierten Verfahren gefärbt und in einem ersten Schritt deskriptiv
ausgewertet. Wiederkehrende Anfärbemuster der Knochenproteine und von Vimentin bzw. von einem Osteoklastenmarker wurden erfaßt.


Eine aufgedeckte Eigenschaft eines Knochenproteinabkömmlings -Kollagen-I-C-Peptid- wird herangezogen, um eine Berechnung von
Knochenmatrixoberflächen mit einer bestimmten Eigenschaft durchzuführen. Hierbei handelt es sich um eine selektive Anfärbbarkeit
bestimmter Oberflächenabschnitte, die an genau definierbaren Stellen abbricht. Ein Vergleich mit der Morphologie des entsprechenden
Knochengewebes im HE-Präparat zeigt, daß an diesen markierten Oberflächen kubische Osteoblasten vorherrschen, die in der
histologischen Diagnostik als 'aktive Osteoblasten' mit hoher Syntheseleistung gedeutet werden.


Durch ein spezielles Auswertungsverfahren lassen sich nach Auswertung der Eigenschaft aus dem zweidimensionalen Präparat
Rückschlüsse auf die Oberflächen in der dreidimensionalen Originalstruktur schließen.


Zwei Gruppen, die sich in bezug auf die oben angegebene Eigenschaft unterscheiden, werden verglichen. Hierbei handelte es sich
einerseits um als 'Normalbefund' eingestufte Präparate, andererseits um Präparate, die im Befundbericht als 'aktiviert' beschrieben sind.
Ein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen hinsichtlich der beschriebenen Eigenschaft kann festgestellt werden.