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URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2001/416/


Die unterschiedliche Gestaltung der Präparationsgrenze und deren Einfluss auf die Randschlussgenauigkeit von hochgoldhaltigen Vollgussrestaurationen : eine in vivo - Untersuchung

Blößer, Thomas


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Randschlussgenauigkeit , Vollgussrestaurationen , Präparationsgrenze
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Abt. Zahnärztliche Prothetik
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 18.12.2000
Erstellungsjahr: 2000
Publikationsdatum: 05.04.2001
Kurzfassung auf Deutsch: Wie in zahlreichen in vitro-Untersuchungen gezeigt werden konnte, ist es mit den heute zur Verfügung stehenden Werkstoffen und
technischen Verfahrensweisen möglich, Gussstücke herzustellen, deren Randschlussgenauigkeit im Bereich um 50 Mikrometer liegt.
Klinische Nachuntersuchungen an festeingesetzten Restaurationen zeigen jedoch eine erhebliche Diskrepanz zwischen theoretisch
Möglichem und klinisch Erreichtem.


Da unter Laborbedingungen angefertigter Zahnersatz in Form von Kronen und Brücken ausnahmslos bessere Ergebnisse im Bereich
Dichte des zervikalen Randspalts vorweist, muß angenommen werden, dass klinische Parameter für die Diskrepanz verantwortlich zu
machen sind. Entsprechend dieser Aussage wurde im Rahmen der vorliegenden Arbeit versucht, durch den Vergleich verschiedener
Präparationsformen und unter Verwendung unterschiedlicher Abformmaterialien in vivo festzustellen, inwieweit sich unterschiedliche
klinische Parameter auf das Randschlussverhalten von gegossenen Restaurationen qualitativ auswirken.


Dreißig für die Extraktion vorgesehene Zähne wurden, in vivo präpariert, abgeformt und extrahiert. Jeweils 10 Zähne wurden mit gleicher
Präparationsart zur Aufnahme einer gegossenen Restauration vorbereitet. Durch die Wahl unterschiedlicher rotierender Instrumente wurde
die Präparationsgrenze als rechtwinklige Stufe, als Stufe mit 45° Abschrägung und als Hohlkehle ausgestaltet. Anschließend erfolgte die
Abformung der präparierten Zähne mit zwei unterschiedlichen Materialien.


Die Auswertung der drei Präparationsverfahren zeigt eine deutlich qualitative Abstufung, abhängig von der zervikalen Randgestaltung. Das
Korrekturabformverfahren mit unterschiedlichen Materialkomponenten zeigt im direkten Vergleich keine nennenswerten
Qualitätsunterschiede.


Die Ergebnisse dieser Untersuchung bestätigen die geäußerte Vermutung, dass sich bereits durch unterschiedliche
Präparationstechniken, klinisch angewandt, eine Optimierung hin zum werkstoffkundlichen Standart erreichen lässt.