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Die Wertigkeit der präoperativen Diagnostik in der Strumachirurgie

Sahin, Gülcan


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Chirurgie, Anaesthesiologie und Urologie, Klinik für Allgemeinchirurgie
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 24.11.1999
Erstellungsjahr: 1999
Publikationsdatum: 10.02.2000
Kurzfassung auf Deutsch: Um den Nutzen der sogenannten Routinediagnostik vor Schilddrüsenoperationen zu bestimmen wurden die Daten von 2007 Patienten, die in den
aufeinanderfolgenden Jahren von 1976 bis 1991 an der Schilddrüse operiert wurden, ausgewertet. Erfaßt wurden die Ergebnisse von 1833 Szintigraphien,
1358 Tracheazielaufnahmen, 773 Sonographien, 302 Feinnadelpunktionen und von 73 Gefrierschnittuntersuchungen, die während der Operation durchgeführt
wurden. Die Szintigraphie und die Sonographie zeigten mit Werten zwischen 85 % und 95 % ähnliche Positive Prädiktionswerte beim Auffinden von
Schilddrüsenknoten. Die Sensitivität für die Feinnadelpunktion und die Gefrierschnittuntersuchung betrug jeweils 44 % und 83 %. Mechanische Alterationen
der Trachea korrelierten hochgradig mit respiratorisch problematischen postoperativen Zuständen, die eine verlängerte Beatmung oder eine intraoperative oder
zweizeitige Tracheotomie erforderten.
Kurzfassung auf Englisch: To determine the usefulness of so-called routine diagnostic procedures prior to thyroid operations, in 2007 consecutive patients undergoing thyroid surgery
from 1976 until 1991, the results of 1833 scintigraphy examinations, 1358 tracheal X-rays, 773 ultrasound examinations, 302 fine-needle aspiration biopsies
(FNAB), and 73 frozen sections (FS) performed during operation were evaluated. Scintigraphy and ultrasound showed similar positive predictive values,
ranging between 85 % and 95 %, in detecting thyroid nodules. The sensitivity of FNAB and FS were 44 % and 83 %, respectively. Mechanical alteration of
the trachea was found to correlate to a high degree with severe postoperative respiratory disorders, requiring prolonged ventilation or tracheotomy either during
primary surgery or as a secondery procedure.