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URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-716
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/1999/71/


Vergleich von derzeit gebräuchlichen Abformmaterialien und -techniken mit Hilfe eines Sulkus-Fluid-Modells

Koniaris, Athanasios


pdf-Format: Dokument 1.pdf (337 KB)

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Abteilung ZahnärztlicheProthetik
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 05.07.1999
Erstellungsjahr: 1999
Publikationsdatum: 09.08.1999
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel:

Simulation klinischer Einflüsse auf die Abformgenauigkeit und die Bewertung neuer Materialien mit verschiedenen Techniken.


Material und Methode:

In dieser Studie wurde eine Versuchsmethode gewählt, die mit Laborstandards klinische Studien nachahmt. Zwei Prüfkörper aus Metall, die einen präparierten
Zahnstumpf mit Sulkus imitierten dienten als Modell. Sie wurden parallel und zeitgleich abgeformt, wobei jeweils ein Stumpf trocken abgeformt wurde und der
andere mit einer Flüssigkeit (Plasmaexpander) benetzt wurde, die die Störfunktion des Blutes übernahm. Geprüft wurden acht unterschiedliche Materialien
(kondensationsvernetzende und additionsvernetzende Silikone sowie ein Polyether). Sie wurden mit drei verschiedenen Techniken (Korrektur-, Doppelmisch-
und ,Einphasenabformung) verarbeitet. Aus den erhaltenen Abformungen wurden nach dem indirekten Verfahren Kronen hergestellt, deren
Randschlußgenauigkeit auf dem ursprünglich abgeformten Prüfkörper bestimmt wurde.


Resultate:

Der Randschluß der Gußkronen war ungenauer für die Fälle, in denen die Prüfkörper unter feuchte Bedingungen abgeformt wurden. Die Größe der
Ungenauigkeit korrelierte jedoch nicht mit den getesteten Stoffklassen. Die besten Ergebnisse erreichten K-Silikone und der Polyether. Mit der Doppelmisch-
(Dimension-Penta/Garant) - der Korrekturabformmethode (Lastic-Xtra/hydrophil) und der Einphasenabformung (Impregum) unter feuchten Bedingungen
abgeformt, lagen 88% der Werte unter der Grenze von 100 µm.


Schlußfolgerungen:

Die durch Hydrophilisierung weiterentwickelten additonsvernetzenden Silikone schnitten im Vergleich zu früheren Studien wesentlich besser ab; eine
automatische und maschinelle Dosierung und Anmischung des Abformmaterials mit dem Pentamixgerät wirkte sich positiv aus.