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Diagnostikmethoden in der politischen Bildung : Vorstellungen von Sch├╝ler/-innen im Unterricht erheben und verstehen

Mosch, Mirka


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-94043
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2013/9404/


Freie Schlagwörter (Deutsch): Diagnostikmethoden , Sch├╝lervorstellungen , Concept-Map , Brainstorming , Collage
Universität Justus-Liebig-Universit├Ąt Gie├čen
Institut: Didaktik der Sozialwissenschaften und Schulp├Ądagogik
Fachgebiet: Sozial- und Kulturwissenschaften fach├╝bergreifend
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der m├╝ndlichen Pr├╝fung: 20.02.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 02.05.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Um Vorstellungen der Lernenden im Schulalltag erheben und mit entsprechenden Lernangeboten daran anschlie├čen zu k├Ânnen, muss die politische Bildung ├╝ber geeignete Verfahren bzw. Methoden der Diagnostik verf├╝gen, die sich mit einem ├╝berschaubaren Zeit- und Arbeitsaufwand unter Alltagsbedingungen realisieren lassen. Der empirische Teil der Forschungsarbeit untersucht in einer qualitativen Studie, ob und unter welchen Bedingungen sich bestimmte Lernmethoden der politischen Bildung eignen, um zu Beginn eines neuen Lernvorhabens zu Standardthemenbereichen der politischen Bildung (ÔÇ×DemokratieÔÇť und ÔÇ×EuropaÔÇť) als diagnostische Instrumente zur Erhebung von Vorstellungen der Lernenden zu wirken. Untersucht werden die Methoden Brainstorming, Concept-Map und Collage. Die drei Methoden sind vom Zeit- und Arbeitsaufwand her gesehen im Schulalltag verwendbar und repr├Ąsentieren unterschiedliche Zugangsweisen zu den Vorstellungen der Lernenden: assoziativ (Brainstorming), analytischÔÇôstrukturierend (Concept-Mapping) und ├Ąsthetisch-nonverbal (Collage). Mit allen drei Methoden werden ferner Arbeitsprodukte realisiert, die f├╝r eine nachtr├Ągliche Auswertung im Forschungsprozesse genutzt werden k├Ânnen.
Bei der Einstiegstunde in das neue Thema, in der die Lerndokumente realisiert werden, ist die Forscherin als teilnehmende Beobachterin anwesend. Zentrale Untersuchungsmethode sind dann qualitative Interviews zun├Ąchst mit Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern und dann mit Lehrkr├Ąften zu den erstellten Arbeitsprodukten. Hierbei wird untersucht, mit welchen Intentionen die Produkte von den Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler erstellt wurden, welche diagnostisch relevanten Informationen sie enthalten und inwieweit die befragten Lehrerinnen und Lehrer in der Lage sind, diese Informationen zu erkennen.
Basierend auf der Auswertung der empirischen Untersuchung werden ferner Konsequenzen bzw. Anforderungen und Kriterien f├╝r eine politikdidaktische Diagnostik in der schulischen politischen Bildung formuliert werden.
























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