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Infantile HĂ€mangiome : Therapieoptionen, Outcome und Vergleiche mit der Literatur

Zahrt, Susanne


Originalveröffentlichung: (2012) Giessen : VVB Laufersweiler
Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (5.468 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-90579
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2012/9057/


Universität Justus-Liebig-UniversitĂ€t Gießen
Institut: Abteilung fĂŒr Kinderradiologie
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Zeitschrift, Serie: Edition scientifique
ISBN / ISSN: 978-3-8359-5939-2
Sprache: Deutsch
Tag der mĂŒndlichen PrĂŒfung: 02.09.2012
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 16.11.2012
Kurzfassung auf Deutsch: In dieser Studie wurde die Verteilung von HÀmangiomen, ihre Therapie und - sofern dokumentiert - ein Befundstatus am Ende des Erfassungszeitraums von Juni 1992 bis November 2003 untersucht. Die Patienten wurden mit Hilfe des Radiology Information System RIS Medos selektiert. Es wurden 147 Patienten mit einer Gesamtzahl von 211 dokumentierten Befunden in die Studie eingeschlossen. Ein Fragebogen zur VervollstÀndigung der Daten wurde an alle Patienten versandt.
Um vergleichbare Daten zu generieren erfolgte die Einteilung der Patienten in zwei verschiedene Gruppen: Patienten mit einem Befund vs. Patienten mit mehreren Befunden und in diesen beiden Gruppen die Unterscheidung nach therapierten Befunden und nach spontanem Verlauf.
Festzustellen war, wie auch in der Vergleichsliteratur, dass eine PrÀdisposition des weiblichen Geschlechts vorlag. Im Gesamtkollektiv lag das VerhÀltnis bei etwa 1,4 : 1 zuungusten der MÀdchen. Deutlicher war dies noch in der Gruppe der Patienten mit multiplen Befunden (2 : 1).
24,5 % aller Kinder waren als FrĂŒhgeborene zur Welt gekommen, fast die HĂ€lfte der Befunde zeigte sich innerhalb der ersten sechs Lebenswochen (48,8 %) und auch eine PrĂ€disposition der Kopf- und Halsregion ließ sich in unserem Kollektiv feststellen (30,4 %), sodass die von uns erhobenen Daten mit den Angaben in der Literatur einhergehen.
Da sich nicht alle Kinder zu einer Verlaufskontrolle in der Kinderradiologie der UniversitĂ€tsklinik Gießen vorgestellt hatten, konnten nicht alle DatensĂ€tze komplettiert werden. Von den versandten Fragebögen, die zur ErgĂ€nzung der Daten bestimmt waren, erhielten wir 44,2 % zurĂŒck. Aufgrund der unterschiedlichen Therapiearten war die Anzahl der Patienten in den einzelnen Gruppen zu klein, um die verschiedenen Therapieoptionen signifikant vergleichen zu können. Ein Vergleich erfolgte so zwischen den Befunden mit spontanem Verlauf und jenen, die eine oder mehrere Therapiearten erhalten hatten.
Retrospektiv zeigte sich in der Gruppe der therapierten Befunde bei 77,8 % eine Regression des HĂ€mangioms. DemgegenĂŒber stehen 70,7 % der nichtbehandelten Befunde, sodass wir keinen signifikanten Unterschied feststellten.
Kurzfassung auf Englisch: In this study we analyzed the distribution patterns of hemangiomas, their therapy and - where recorded - their outcome at the end of the examination period between June 1992 and November 2003. The selection of our patients was made by using the Radiology Information System RIS Medos. We included 147 patients with a total number of findings of 211. A questionnaire concerning the course of the lesions was forwarded to all patients.
To create comparable data, we divided the patients in two different groups: Patients with a singular hemangioma versus patients with two or more findings. Furthermore we differentiated between patients who underwent therapy and those with a spontaneous course.
As previously described in literature, we found susceptibility for the female gender. In our patient population the ratio was 1.4 : 1. Even more significantly we found this in the group with more than one finding (2 : 1).
24.5 % of the children were premature infants, almost half of the findings were first noticed in the first six weeks of life (48.8 %) and affecting mainly the head and neck area (34.1 %) was found in our patient population, too. These facts coincide with the data found in other studies.
Because not all children were followed up, our data on some courses are not complete. 44.2 % of the questionnaires sent to the patients / their parents in order to complete the data were returned.
The number of patients in each group for the various combinations of single or multiple therapies was so low, it did not allow for a statistical analysis. Therefore we just compared the group which received therapy with those with spontaneous course.
In retrospective we found a rate of 61.8 % of regression in the group of patients who underwent therapy and a rate of 77.8 % in the non-treated group. A significant difference was not noted.
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