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Digitale Wissenschaftskommunikation : Formate und ihre Nutzung

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Gloning, Thomas


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Weiterer Hrsg.: Fritz, Gerd



Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-82275
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2011/8227/


Freie Schlagwörter (Deutsch): Wissenschaftskommunikation , Web 2.0 , Open Peer Review , Wissenschaftsblogs , wissenschaftliche Mailinglists
Freie Schlagwörter (Englisch): science communication , Web 2.0 , open peer review , science blogs , science mailing lists
Universität Justus-Liebig-UniversitĂ€t Gießen
Institut: Zentrum fĂŒr Medien und InteraktivitĂ€t
Fachgebiet: Germanistik
DDC-Sachgruppe: Sprachwissenschaft, Linguistik
Dokumentart: Buch (Monographie)
Zeitschrift, Serie: Linguistische Untersuchungen ; 03
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 12.07.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Die BeitrĂ€ge des vorliegenden Bandes behandeln neuere Entwicklungen der internen Wissenschaftskommunikation in digitalen Medien, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung von interaktiven digitalen Formaten wie Mailinglists, wissenschaftlichen Blogs, Wikis und Open-Peer-Review-Zeitschriften. In Überblicksdarstellungen, detaillierten Fallstudien und Interviews mit Protagonisten der digitalen Kommunikationspraxis werden die Potenziale dieser Formate ausgelotet, Nutzungsprobleme und Entwicklungstendenzen skizziert und Formen der tatsĂ€chlichen Nutzung mit kommunikationsanalytischen Mitteln beschrieben. Gleichzeitig wird auf die Frage eingegangen, wie VerĂ€nderungen der Wissenschaftskommunikation sich auf die wissenschaftliche Praxis generell auswirken. Dabei werden theoretische und methodische Fragen behandelt wie etwa die Unterscheidung von Format und Nutzungsweisen eines Formats, die Aspekte einer evolutionĂ€ren Betrachtung der Entwicklung von Kommunikationsformen in digitalen Formaten, die Probleme einer Texttypologie fĂŒr BlogbeitrĂ€ge, die Beschreibung des Themenmanagements in interaktiven Formaten oder der Status von Kontroversen in der Wissenschaftskommunikation.
In den ersten drei BeitrĂ€gen wird das derzeitige System von digitalen Formaten in der Wissenschaftskommunikation im Überblick beschrieben, u.a. mit Bezug auf die Entwicklungen des „Web 2.0“, die Entstehung von Formatvarianten und Formatkonstellationen, Fragen der QualitĂ€tssicherung, die Möglichkeiten der kollaborativen Nutzung von digitalen Formaten sowie die Entstehung und Entwicklung von sozialen Netzwerken im Bereich der digitalen Wissenschaftskommunikation. Dabei werden gleichzeitig auch Entwicklungsperspektiven in diesem Bereich erkennbar.
Es folgt eine Gruppe von Fallstudien, die sich mit der Nutzung von Mailinglists (quantitativ und im historischen LĂ€ngsschnitt), dem Open-Peer-Review-Verfahren, Texttypen in Wissenschaftsblogs sowie Kontroversen in digitalen Formaten der Wissenschaftskommunikation beschĂ€ftigen. Aus der Insider-Perspektive behandelt Ulrich Pöschl, der Hauptherausgeber von „Athmospheric Chemistry and Physics“, Fragen des Open-Peer-Review-Verfahrens. Die Fallstudien zielen auf bisher kaum dokumentierte empirische Details und verstehen sich gleichzeitig als Erprobungen von methodischen Prinzipien der linguistischen Kommunikationsanalyse fĂŒr den Bereich digitaler Formate. Sie bieten z.T. ĂŒberraschende Ergebnisse wie z.B. die Beobachtung, dass Mailinglists in bestimmten Funktionen weiterhin eine betrĂ€chtliche „VitalitĂ€t“ zeigen.
Abschließend folgen Interviews mit John Baez und Urs Schreiber, den GrĂŒndern des mathematischen Gruppenblogs „The n-Category CafĂ©â€œ, sowie mit Anatol Stefanowitsch, dem GrĂŒnder des „Bremer Sprachblogs“ und heutigen Betreiber des „Sprachlog“. Diese Interviews geben vielfĂ€ltige Hinweise auf die Praxis des wissenschaftlichen Blogs und die Reflexion dieser Praxis durch die Protagonisten selbst.
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