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Das Gespenst von Lublau : Michael Kaspareks Verwandlung vom Wiedergänger zum Blutsauger

Bohn, Thomas M.


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-73500
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2009/7350/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachgebiet: Geschichte
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Aufsatz
Zeitschrift, Serie: Spiegel der Forschung 26 (2009) Nr. 2 ; S. 78-83
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 16.12.2009
Kurzfassung auf Deutsch: „Der Kasparek kommt“! – Mit diesem Satz begann der ungarische Schriftsteller Kálman Mikszáth 1892 seine Erzählung „Das Gespenst von Lubló“. Wie der Titel vermuten lässt, war dabei weniger von einem Puppenspiel die Rede als vielmehr von einer Schreckgestalt wie dem Lehrer oder dem Schornsteinfeger. Anregen lassen hatte sich Mikszáth zu seiner Spukgeschichte von einer Legende aus der Zips, die in den „Ethnologischen Mitteilungen aus Ungarn“ besprochen worden war. Demzufolge lässt sich für das Jahr 1718 in der „einzigen polnischen
Stadt in Ungarn“ ein Wiedergänger nachweisen. Abgesehen von den Methoden der ungarischen Volkserziehung ist der Fall kulturwissenschaftlich dadurch interessant, dass der Pole „Michael Kasparek“ in der deutschsprachigen Überlieferung als Vorläufer der Vampire in der habsburgischen Militärgrenze gehandelt wird, die in den 1730er Jahren zu einem europäischen Medienereignis avancierten.
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