Giessener Elektronische Bibliothek

GEB - Giessener Elektronische Bibliothek

Passive versus aktive Funktionsrandgestaltung bei Totalprothesen : Eine klinische Untersuchung

Buchtaleck, Jochen


Originalveröffentlichung: (2009) Giessen : VVB Laufersweiler
Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (2.538 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-72912
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2009/7291/


Universität Justus-Liebig-Universit├Ąt Gie├čen
Institut: Poliklinik f├╝r Zahn├Ąrztliche Prothetik
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Zeitschrift, Serie: Edition scientifique
ISBN / ISSN: 978-3-8359-5447-2
Sprache: Deutsch
Tag der m├╝ndlichen Pr├╝fung: 26.11.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 10.12.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Gegenstand dieser Studie war der klinische Vergleich zwischen der passiven und aktiven Funktionsrandgestaltung bei Totalprothesen. Ferner wurde der Einfluss der Okklusion, des kn├Âchernen Prothesenlagers und des Speichels auf den Erfolg der Unterf├╝tterung einer Totalprothese untersucht.
Die klinische Studie fand im Rahmen der Studentenkurse I und II und im prothetischen Examen der Abteilung f├╝r zahn├Ąrztliche Prothetik der Justus-Liebig-Universit├Ąt Gie├čen im Zeitraum von April 2007 bis M├Ąrz 2008 statt. An der Studie nahmen 65 Patienten unterschiedlichen Alters und Geschlechts teil. Bei allen Patienten musste mindestens eine Totalprothese unterf├╝ttert werden. Neun Patienten bekamen eine Unterf├╝tterung von beiden Prothesen. So wurden insgesamt 74 Totalprothesen in die Studie mit aufgenommen, aufgeteilt
in 58 Oberkiefer- und 16 Unterkieferprothesen.
Bei 38 Totalprothesen erfolgte die funktionelle Randgestaltung mit einer aktiven und bei 36 Totalprothesen mit einer passiven Funktionsabformung. Bei der aktiven Randgestaltung wurden die funktionellen Bewegungen vom Patienten durchgef├╝hrt, bei der passiven Randgestaltung vom Behandler simuliert.
Die Ergebnisse der klinischen Untersuchungen und der Patientenmeinung wurden statistisch ausgewertet und miteinander korreliert.
Zwischen der passiven und aktiven Funktionsrandgestaltung ergaben sich keine signifikanten Unterschiede, weder f├╝r die objektiven Messwerte, noch f├╝r die subjektive Patientenmeinung (p > 0,05).
Des Weiteren konnte kein signifikanter Nachweis f├╝r einen Zusammenhang zwischen der Okklusion oder den Speichelfaktoren und den Ergebnissen nachgewiesen werden (p > 0,05). Lediglich das kn├Âcherne Prothesenlager beeinflusste die Patientenempfindung zur H├Ąufigkeit des L├Âsens der Totalprothese bei Kieferbewegungen (p < 0,05).
Aus den Ergebnissen kann geschlossen werden, dass es zwischen der passiven und aktiven Funktionsrandgestaltung bei Totalprothesen keine klinisch erkennbaren Unterschiede gibt.
Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand