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Bioastronomie : Neues zu einer Forschung, die in Gie├čen begann

Pflug, Hans D.


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-67400
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2009/6740/


Universität Justus-Liebig-Universit├Ąt Gie├čen
Fachgebiet: Geowissenschaften
DDC-Sachgruppe: Geowissenschaften
Dokumentart: Aufsatz
Zeitschrift, Serie: Spiegel der Forschung 25 (2008) Nr. 2 ; S. 70-72
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 13.01.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Die Anf├Ąnge der Bioastronomie liegen jetzt schon rund 170 Jahre zur├╝ck. Damals ging ein Schauer kohlenstoffhaltiger
Meteoriten auf die Erde nieder, und dies versetzte die Wissenschaftler in helle Aufregung. Einige Bearbeiter
wollten im Gestein Reste von Tieren und Pflanzen erkennen (Abbildung 1) und begannen ├╝ber Leben auf
fremden Himmelsk├Ârpern zu spekulieren, aber andere blieben skeptisch. Als einige Gesteinsproben nach Gie├čen
in Liebigs Labor gelangten, beschloss man der Sache methodisch nachzugehen, das hei├čt ├╝ber Gesteinsd├╝nnschliffe,
chemische Analysen und Reproduktionsexperimente. Federf├╝hrend war Carl Vogt, ein Sch├╝ler von Justus
Liebig, sp├Ąter Professor der Zoologie zun├Ąchst in Gie├čen, dann in Genf. Was Vogt damals herausfand, war f├╝r
die Spekulanten niederschmetternd: "Alle organischen Strukturen lassen sich auch k├╝nstlich herstellen, auf eine
Weise, die ein organisches Leben v├Âllig ausschlie├čt." Dem harten Urteil f├╝gte Vogt aber noch ein vers├Âhnliches
Wort hinzu: "In der Wissenschaft schaden solche Irrungen nicht, sie n├╝tzen im Gegenteil, da sie zu erneuter
Forschung anspornen".
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