Giessener Elektronische Bibliothek

GEB - Giessener Elektronische Bibliothek

Populäre Musik im kulturwissenschaftlichen Diskurs [I.]

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Rösing, Helmut
Arbeitskreis Studium Populärer Musik


Originalveröffentlichung: (2000) Karben: CODA-Verlag

Weiterer Hrsg.: Thomas Phleps


Helmut Rösing: Zur medialen Konstruktion musikalischer Lebenswelten. Eine kritische Bestandsaufnahme.
Christoph Jacke / Sebastian Jünger / Guido Zurstiege: Aufdringliche Geschichten - Zum Verhältnis von Musik und Werbung.
Renate Müller: VideoCulture auf dem MultiMedia-Computer: Audiovisuelle Fragebögen zur interkulturellen Kommunikation Jugendlicher.
Dirk Budde: Elektronische Tanz- und Unterhaltungsmusik: "Spotlights" zur Produktionsweise aus Insider-Sicht.
Thomas G. Witzel: Der musikalische Arbeitsprozess von Amateurbands. Eine empirische Untersuchung im GieĂźener Raum.
Anja Rosenbrock: Frauen in Amateurbands - eine empirische Untersuchung.
Jörg Fachner: Cannabis, Musik und ein veränderter metrischer Bezugsrahmen
GĂĽnter Kleinen: Entmythologisierung des autodidaktischen Lernens.
Dietrich Helms: "Was die Wellen dir zärtlich erzählen". Anmerkungen zum Schlager als Quelle historischer Forschung.
Christine Göbel: "Großstadtmelodien" - Beobachtungen zur Funktion des Schlagers in Berlin-Romanen der Weimarer Republik.
Michael Weber: Betrachtungen zur volkstĂĽmlichen Musik in Ă–sterreich am Beispiel des NOCKALM QUINTETTS.
Wolfgang Jaedtke: Popmusik als Epochenstil. Versuch einer musikhistorischen und musiktheoretischen Aufarbeitung.
Jörg Korries: Zappas Parodie des Trivialen - dargestellt am Beispiel von Let Me Take You To The Beach (1978) .
Ralf von Appen / André Doehring: Kanonisierung in der Pop-/Rockmusik - oder: Warum Sgt. Pepper? Zur ästhetischen Beurteilung von Pop-/Rock-LPs in 100er-Listen.
Thomas Böhm: "Give me some truth". Vorläufige Überlegungen zur Konstruktion von Authentizität in der Musik.
Sabine Beck: Musikerkooperativen in Deutschland und Frankreich. Eine vergleichende Untersuchung zur Selbstorganisation von Jazzmusikern.
Bernd Hoffmann: Von der Liebe der deutschen Musikpädagogik zum Jazz-Kunstwerk. Zur Rezeption afro-amerikanischer Musik in der schulischen Situation der 1950er Jahre.

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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-51732
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/5173/


Universität Justus-Liebig-Universität GieĂźen
Fachgebiet: Musikwissenschaft / Musikpädagogik
DDC-Sachgruppe: Musik
Dokumentart: Buch (Monographie)
Zeitschrift, Serie: Beiträge zur Popularmusikforschung ; 25/26
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2000
Publikationsdatum: 07.01.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Seit dem letzten Band der BEITRÄGE ist ein Jahr vergangen - eine ungewöhnlich
lange Zeit, fĂĽr die es GrĂĽnde gibt, die hier darzulegen
aber wenig Sinn macht, Als Entschädigung für die Wartezeit folgt jetzt
eine allein schon vom Umfang her gewichtige Doppelnummer: mit
thematisch derart vielschichtigen und inhaltlich anregenden Artikeln,
dass wir Herausgeber im nachhinein nun schon fast froh sind, so
lange haben warten zu mĂĽssen.
Von den in diesem Band enthaltenen 17 Beiträgen wurden einzig die
Gedanken ĂĽber mediale Konstruktionen musikalischer Lebenswelten
bereits auf der Remscheider ASPM-Jahrestagung zum "Crossover"
populärer Musik zwischen Wissenschaft und Pädagogik zur Diskussion
gestellt. Die anderen Artikel sind Schriftfassungen der Referate von
der 10. ASPM-Arbeitstagung. Sie fand vom 29.-31. Oktober 1999 in der
Bundesakademie fĂĽr kulturelle Bildung in WolfenbĂĽttel statt und
wurde - ebenso wie die jetzt vorliegende Doppelnummer der
BEITRÄGE - von der Fritz Thyssen Stiftung finanziell gefördert, Für die unbürokratische
und weitreichende UnterstĂĽtzung der Tagung und der
Tagungsergebnisse sei der Stiftung herzlich gedankt.
Obwohl die ASPM-Arbeitstagungen thematisch ungebunden sind, ergab
sich wie von selbst eine Unterteilung der Referate In drei
Themenblöcke. Im ersten Themenblock "Musik und Medienwelten"
werden aus drei verschiedenen Blickwinkeln die zunehmend komplexer
werdenden Wechselwirkungen zwischen Musik und aktuellen
Kommunikationsmedien thematlsiert, Die Analyse von Interessengeleiteten
medialen Manipulationsversuchen, vom ProduktionskalkĂĽl
beim Musikeinsatz zur Werbung und von multimedialer Symboldarstellung
und -entschlĂĽsselung in den audiovisuellen Kommunikationszirkeln
Jugendlicher machen auf jeweils unterschiedliche Weise
deutlich, dass dieser Thematik letztlich ohne ganzheitlich ausgerichtete
Forschungsstrategien kaum beizukommen ist.
Der zweite Themenblock "Musikkreation und MusikausĂĽbung" spannt
den Bogen von der Techno-Musikproduktlon aus Insider-Sicht und der
MusikausĂĽbung unter Cannabis-Einfluss ĂĽber empirische Untersuchungen
zu Rollenverteilung, Arbeltsabläufen und Geschlechter-
Dichotomie bis hin zur begrifflichen Darstellung und facettenreichen
Ausdeutung des Schlagworts vom autodidaktischen Lernen.
Themenblock drei bringt Interpretationsansätze populärer Musik in
drei Abteilungen mit jeweils anderem musikalischen Schwerpunkt:
Schlager und volkstĂĽmliche Musik / Rock und Pop / Jazz. Hier mischen
sich - unbeschadet der einzelnen Stilrichtungen - anregende Diskurse
um popularmusikalische Analyse-Essentials (Helms, Jaedtke, Böhm)
mit detailgenauen Einzeluntersuchungen (Göbel, Weber, Korries) und
dem Einstieg in neue Forschungsfelder (von Appen / Doehring, Beck,
Hoffmann).
Aufgrund der langen Pause haben auch die Daten, Fakten und
Informationen der "www-Rubrik" um einige Seiten zugelegt - wie
Immer umsichtig und engagiert betreut von Alenka Barber-Kersovan,
Nicht mehr dabei ist allerdings die Auflistung der Lehrveranstaltungen
über Pop, Rock, Jazz an deutschsprachigen Universitäten und Hochschulen.
Diese Daten werden ĂĽber die ASPM-homepage
www.aspm-online.de im Internet angeboten. Und fĂĽr diejenigen, die damit noch Schwierigkeiten
haben, sind ein letztes Mal alle Anschriften der anbietenden
Institutionen in den BEITRĂ„GEN abgedruckt.
Mit dieser Doppelnummer verabschiedet sich der langjährige Hauptherausgeber
der BEITRĂ„GE von seiner Leserschaff und dankt dem
Arbeitskreis fĂĽr das In Ihn gesetzte groĂźe Vertrauen - es hat ihm die
redaktionelle Tätigkeit stets sehr erleichtert. Vor allem aber Ist er
glĂĽcklich zu wissen, dass mit Thomas Phleps ein Nachfolger gefunden
wurde, der In guter Zusammenarbeit mit dem Verleger nach dem
ersten Viertel nun auch das halbe Hundert an BEITRĂ„GEN ansteuert.
Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand