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Die Türksprachen der ehemaligen Sowjetunion : Ein Jahrhundert des Wandels

Sahatova, Gülschen


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-39858
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2007/3985/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachgebiet: Turkologie
DDC-Sachgruppe: Andere Sprachen
Dokumentart: Aufsatz
Zeitschrift, Serie: Spiegel der Forschung 23 (2006) Nr. 1/2 ; S. 22-26
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 09.01.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Im babylonischen Sprachengewirr der ehemaligen Sowjetunion bildeten die Türksprachen die zweitgrößte Sprachfamilie
nach den slawischen Sprachen. Ihre Geschichte und die Geschichte ihrer Schriften waren im 20. Jahrhundert keineswegs
eine Geschichte der Beständigkeit. Der Zeitraum zwischen 1924 und 1942 war dabei besonders schicksalhaft,
denn bei den Türksprachen dieser Region wurde in dieser Zeit zunächst die vertraute arabische durch die lateinische
und in einer weiteren Phase diese wieder durch die kyrillische Schrift ersetzt. Zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs des
Sowjet-Reiches Anfangs der 90-er Jahre des 20. Jahrhunderts dehnten sich Türksprachen von den westlichen Grenzgebieten
bis nach Nordostsibirien aus.
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