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Zur Problematik der Massenarmut in Entwicklungsländern : der Zusammenhang zwischen der Mikro- und der Makroebene

Hemmer, Hans-Rimbert


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-23477
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2005/2347/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Professur für Volkswirtschaftslehre und Entwicklungsländerforschung
Fachgebiet: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft (VWL)
Dokumentart: ResearchPaper
Zeitschrift, Serie: Entwicklungsökonomische Diskussionsbeiträge (Erscheinen eingestellt) ; 17 / 1995
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1995
Publikationsdatum: 23.08.2005
Kurzfassung auf Deutsch: In vielen Entwicklungsländern ist es trotz teilweise beeindruckender Wachstumserfolge in
den vergangenen Jahrzehnten bisher nicht gelungen, für die Masse der Bevölkerung
nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebensbedingungen zu schaffen. Große Teile der
Bevölkerung in den Entwicklungsländern sind bis heute weitgehend vom wirtschaftlichen
Wachstum in ihren Ländern ausgeklammert worden - der 'trickle-down'-Effekt1 hat nicht auf
sie durchgeschlagen. Im Weltentwicklungsbericht 1990 wurde - bezogen auf das Jahr 1985 -
von 1,115 Mrd. Menschen in den Entwicklungsländern ausgegangen, die absolut arm waren;
das entspricht ungefähr einem Drittel der Gesamtbevölkerung dieser Länder. Man kann davon
ausgehen, daß es in den Entwicklungsländern derzeit ca. 1,2 Mrd. absolut armer Menschen
gibt, von denen ca. 80 % in ländlichen Gebieten leben.
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