Giessener Elektronische Bibliothek

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Vergleichende Untersuchung zur Kaustabilität von monolithischen Seitenzahnkronen aus Zirkoniumdioxid, Hybridkeramik und Komposit in-vitro

Fiege, Carsten Alexander

Justus-Liebig-Universität Gießen


Originalveröffentlichung: (2020) Giessen : VVB Laufersweiler Verlag
Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (4.028 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-161056
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2021/16105/


Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
ISBN / ISSN: 978-3-8359-6963-6
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 28.01.2021
Erstellungsjahr: 2020
Publikationsdatum: 11.10.2021
Kurzfassung auf Deutsch: Das Ziel der vorliegenden Studie war es, die Kaustabilität monolithischer Seitenzahnkro-nen aus Zirkoniumdioxid, Hybridkeramik und Komposit nach künstlicher Alterung im Kausimulator in Bezug auf die marginale Randdichtigkeit, die okklusale Integrität sowie die Antagonistenabrasion in reduzierter Schichtstärke zu untersuchen.
Hierfür wurden mittels CAD/CAM (computer-aided design/ computer-aided manufac-turing) -Technologie identische Zahnstümpfe aus humanen dritten Molaren und Kronen aus vier verschiedene Restaurationsmaterialien (CAD/CAM-Komposit (BC), Hybridke-ramik (VE), 3Y-TZP (HT) und 6Y-PSZ Zirkoniumdioxid (ultraHT)) gefräst. Nach adhä-siver Befestigung erfolgte die künstliche Alterung im Kausimulator für 1,2 Mio. Zyklen in zwei unterschiedlichen Programmen: einer alleinigen horizontalen (H) bzw. einer ho-rizontal-vertikalen Belastung (HV).
Alle Prüfgruppen wiesen eine marginale Randundichtigkeit auf, jedoch konnte kein sig-nifikanter Unterschied zwischen den beiden Belastungsprogrammen festgestellt werden. Zwischen den Prüfgruppen VE und dem HT konnte ein signifikanter Unterschied gezeigt werden (p< 0,05), wobei VE die höchste prozentuale Randundichtigkeit und HT die nied-rigste zeigte.
Auch die okklusale Integrität war nach Belastung im Kausimulator bei allen Prüfgruppen nicht mehr gegeben. Das CAD/CAM-Komposit (BC) zeigte im Vergleich zu den Zirko-niumdioxiden (HT und ultraHT) signifikant höhere prozentuale vertikale Ermüdungschä-den (p< 0,05).
Die beiden Zirkoniumdioxide (HT und ultraHT) zeigten eine höhere Antagonistenabra-sion als die polymerbasierten Materialien (BC und VE).
Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigten, dass in Bezug auf die marginale Rand-dichtigkeit BC, HT und ultraHT auch in reduzierter Schichtstärke für Seitenzahnkronen verwendet werden können. Hinsichtlich der okklusalen Integrität zeigten die Zirkonium-dioxide geringere Ermüdungsschäden als die polymerbasierten Materialien. Dafür war bei Letzteren auch eine geringere Antagonistenabrasion feststellbar.
Kurzfassung auf Englisch: The aim of the present study was to investigate the chewing stability of monolithic pos-terior crowns made of zirconium dioxide, hybrid ceramics and composite after artificial aging in the chewing simulator with regard to the marginal microleakage, the occlusal integrity and the antagonist abrasion in a reduced layer thickness. Using CAD / CAM (computer-aided design / computer-aided manufacturing) technology, identical tooth stumps made of human third molars and crowns made of four different restoration mate-rials (CAD / CAM composite (BC), hybrid ceramic (VE), 3Y -TZP (HT) and 6Y PSZ zirconium dioxide (ultraHT)) milled. After adhesive luting, the artificial aging in the chewing simulator was carried out for 1.2 million cycles in two different programs: a horizontal (H) or a horizontal-vertical load (HV). All test groups showed marginal micro-leakage, but no significant difference between the two loading programs was found. A significant difference could be shown between test groups VE and HT (p <0.05), with VE showing the highest percentage leakage and HT the lowest.
The occlusal integrity was also reduced in all test groups after loading in the chewing simulator. The CAD / CAM composite BC showed a significantly higher percentage of vertical wear (p <0.05) in comparison to the zirconium dioxides HT and ultraHT. The two zirconia showed a higher antagonist abrasion than the polymer-based materials.
The results of the present study showed that BC, HT and ultraHT can also be used in a reduced layer thickness for posterior crowns in terms of marginal marginal density. In terms of occlusal integrity, the zirconium dioxide showed less fatigue damage than the polymer-based materials. For the latter, a lower antagonist abrasion was also found.
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