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Impact of Youth Employment Promotion Programs on Income and Food and Nutrition Security among Agricultural Entrepreneurs in Sierra Leone

Adundo, Lucy Apiyo


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-160460
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2021/16046/


Freie Schlagwörter (Deutsch): Besch√§ftigungsf√∂rderung , Teilnahme an B-Loop , Einkommen , Ern√§hrungsvielfalt
Freie Schlagwörter (Englisch): employment promortion , participation in B-Loop , income , dietary diversity
Universität Justus-Liebig-Universit√§t Gie√üen
Institut: Center for International Development and Environmental Research
Fachgebiet: Zentrum f√ľr internationale Entwicklungs- und Umweltforschung
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie
Dokumentart: Masterarbeit
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2021
Publikationsdatum: 31.05.2021
Kurzfassung auf Englisch: Youth employment in connection with agricultural transformation in developing countries in Africa has gained attention in the recent years. Employment promotion is one way to promote youth involvement in Africa towards the improvement of their livelihoods. The objective of this study was to assess the effect of the Business Loop Program on the incomes of the agricultural entrepreneurs, to determine the effect of the program on their food and nutrition security and to assess the level of women participation in decision making in Sierra Leone. Quantitative and qualitative data on the entrepreneurs’ businesses, agricultural characteristics, selling and socio-economic data were collected using semi-structured questionnaires and focus group discussions. The total study sample was 134 out of which 91 were in the treatment group and 43 in control group selected from three districts of the north-eastern and eastern parts of Sierra Leone. Descriptive statistics e.g. means, t-test, ANOVA were used to understand the socio-economic and institutional characteristics of program participants. A Probit regression was applied to determine program participation, while Ordinary Least Square (OLS) regression was used in determining factors that influence income and dietary diversity score (DDS). A 10-scale minimum dietary diversity score (MDDS) of food groups was created from data obtained from a semi-quantitative 24-h recall during the study. Results showed that men made more decisions regarding access to land and growing cash crops, compared to women. Women made more decisions on access to credit. Participation in the program was influenced by land size; months of selling; experience in business; types of businesses such as crop production- and marketing of raw agricultural produce, livestock rearing, annual crops (rice, vegetables) and producing and marketing processed food. Twenty-nine percent of women achieved higher dietary diversity (7 and 8), while 61 percent had moderate MDDS of 5 and 6. Only 10 percent of women achieved a lower MDDS between 1 and 4. However, the differences in MDDS between females and males, and that between treatment and control group are not significantly different. The study however cannot conclude that the program had no effect on dietary diversity because nutrition outcomes require more time to observe. The study found higher income in the first intervention group (Phase I) compared to the second intervention group (Phase II). Both intervention groups had higher incomes than the control group and therefore the null hypothesis is rejected. The study, therefore, recommends a scale-up of the existing enterprises while considering variation in outcomes of program components in gender and the three districts.
Kurzfassung auf Deutsch: Jugendbesch√§ftigung im Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Transformation in Entwicklungsl√§ndern in Afrika hat in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Die Besch√§ftigungsf√∂rderung ist ein Weg, um das Engagement der Jugend in Afrika zur Verbesserung ihrer Lebensgrundlagen zu f√∂rdern. Das Ziel dieser Studie war es, die Auswirkungen des Business Loop Programms auf das Einkommen der landwirtschaftlichen Unternehmer*innen zu bewerten, den Effekt des Programms auf ihre Nahrungs- und Ern√§hrungssicherheit zu bestimmen und den Grad der Beteiligung von Frauen an Entscheidungsprozessen in Sierra Leone zu beurteilen. Quantitative und qualitative Daten √ľber die Gesch√§fte der Unternehmer*innen, landwirtschaftliche Merkmale, Verkauf und sozio√∂konomische Daten wurden mit Hilfe halbstrukturierter Frageb√∂gen und Fokusgruppendiskussionen erhoben. Die Gesamtstichprobe der Studie bestand aus 134 Befragten, davon 91 in der Teilnehmergruppe und 43 in der Kontrollgruppe, die aus drei Distrikten im Nordosten und Osten von Sierra Leone ausgew√§hlt wurden. Deskriptive Statistiken, z.B. Mittelwerte, t-Test, ANOVA wurden verwendet, um die sozio√∂konomischen und institutionellen Merkmale der Programmteilnehmer*innen zu verstehen. Eine Probit-Regression wurde angewandt, um die Programmteilnahme zu bestimmen, w√§hrend eine Ordinary Least Square (OLS)-Regression verwendet wurde, um die Faktoren zu identifizieren, die das Einkommen und den "Dietary Diversity Score" (DDS) beeinflussen. Ein 10-skaliger ‚ÄěMinimum Dietary Diversity Score‚Äú (MDDS) der Lebensmittelgruppen wurde aus Daten erstellt, die aus einem semi-quantitativen 24-Stunden-Recall w√§hrend der Studie gewonnen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass M√§nner im Vergleich zu Frauen mehr Entscheidungen √ľber den Zugang zu Land und den Anbau von Nutzpflanzen trafen. Frauen trafen mehr Entscheidungen √ľber den Zugang zu Krediten. Die Teilnahme am Programm wurde weiterhin von der Landgr√∂√üe, den Verkaufsmonaten, der Gesch√§ftserfahrung und den Gesch√§ftsarten, wie Anbau und Vermarktung von landwirtschaftlichen Rohstoffen, Viehzucht, einj√§hrige Kulturen (Reis, Gem√ľse) und Herstellung und Vermarktung von verarbeiteten Lebensmitteln, beeinflusst. Neunundzwanzig Prozent der Frauen erreichten eine h√∂here Ern√§hrungsvielfalt (MDDS = 7 und 8), w√§hrend 61 Prozent einen mittleren MDDS von 5 und 6 hatten. Nur 10 Prozent der Frauen erreichten einen niedrigeren MDDS zwischen 1 und 4. Die Unterschiede im MDDS zwischen Frauen und M√§nnern sowie zwischen der Behandlungs- und der Kontrollgruppe sind jedoch nicht signifikant unterschiedlich. Die Studie kann trotzdem nicht zu dem Schluss kommen, dass das Programm keinen Effekt auf die Ern√§hrungsvielfalt hatte, da die Beobachtung von Ern√§hrungsergebnissen mehr Zeit in Anspruch nimmt. Die Studie fand ein h√∂heres Einkommen in der ersten Interventionsgruppe (Phase I) im Vergleich zu der zweiten Interventionsgruppe (Phase II). Beide Interventionsgruppen hatten ein h√∂heres Einkommen als die Kontrollgruppe, daher wird die Nullhypothese verworfen. Die Studie empfiehlt dementsprechend ein Scale-up der bestehenden Unternehmen unter Ber√ľcksichtigung der unterschiedlichen Ergebnisse der Programmkomponenten nach Geschlecht und in den drei Distrikten.
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