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Energiebilanzen von Mutterschafen im prä- und postpartalen Zeitraum in Bezug zur Aufzuchtleistung von Lämmern

Reintke, Jessica


Originalveröffentlichung: (2020) Giessen : VVB Laufersweiler Verlag
Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (39.404 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-156593
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2020/15659/


Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Tierzucht u. Haustiergenetik, Professur für Tierzüchtung; Klinikum Veterinärmedizin, Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie u. Andrologie der Groß- u. Kleintiere mit tierärztlicher Ambulanz
Fachgebiet: Veterinärmedizin
DDC-Sachgruppe: Landwirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Zeitschrift, Serie: Edition scientifique
ISBN / ISSN: 978-3-8359-6896-7
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.10.2020
Erstellungsjahr: 2020
Publikationsdatum: 15.12.2020
Kurzfassung auf Deutsch: Die Lammfleischproduktion repräsentiert die wichtigste Einnahmequelle der deutschen Schafhaltung. In diesem Zusammenhang ist die Zeitspanne von dem Beginn der Trächtigkeit bis zum Absetzen der Lämmer besonders entscheidend für eine erfolgreiche Lämmeraufzucht. Die Gesundheit sowie die Gewichtszunahme des Lammes prä- und postnatum ist dabei eng mit der maternalen Energiebilanz verknüpft. Gleichzeitig stellen Futterkosten den größten Anteil der Fixkosten eines Schäfereibetriebs dar. Eine frühzeitige Selektion von Mutterschafen hinsichtlich ihrer Energiebilanz und eine langfristige Steigerung ihrer Futtereffizienz durch züchterische Maßnahmen können dazu beitragen, die Futterkosten zu senken. Bei einer gleichbleibenden oder sogar verbesserten Aufzuchtleistung der Lämmer, sind darüber hinaus noch gesteigerte Einnahmen über das Lammfleisch möglich.
Der Begriff der Energiebilanz dient zur quantitativen Beurteilung des Energieumsatzes bzw. des Energiezustandes eines Tieres. Um Rückschlüsse auf die Energiebilanz von Mutterschafen prä- und postpartum ziehen zu können, werden in der vorliegenden Arbeit Merkmale der Körperkondition, des Methanausstoßes, der Mineralstoffversorgung sowie bestimmter Stoffwechselparameter im Blut untersucht. Vor diesem Hintergrund werden auch verschiedene Rassen und Produktionssysteme betrachtet. Bisherige Forschungen fokussierten sich zumeist nur auf einzelne der genannten Merkmale und ließen darüber hinaus die Auswirkungen der maternalen Energiebilanz auf das Lamm außer Acht. Gerade diese generationsübergreifenden Einflüsse wurden im Rahmen der vorliegenden Arbeit sowohl auf phänotypischer als auch auf genetischer Ebene untersucht.

Kurzfassung auf Englisch: Lamb meat production represents the most important source of income for German sheep farming. In this context, the period from the beginning of pregnancy until weaning is crucial for successful lamb rearing. The pre- and postnatal health and weight gain of the lamb is closely linked to the maternal energy balance. At the same time, feed costs represent the largest share of the fixed costs of a sheep farm. An early selection of ewes with regard to their energy balance and a long-term increase in feed efficiency through breeding measures can reduce feed costs. If the rearing performance of the corresponding lambs remains the same or even improves, it is possible to achieve higher profits from lamb meat production.
The term energy balance is used to quantitatively assess the energy turnover or the energy status of an animal. In order to draw conclusions about the energy balance of ewes pre- and postpartum, the present study examines traits regarding body condi-tion, methane emissions, mineral supply and certain metabolic parameters in the blood. Against this background, different breeds and production systems are consid-ered. The combined analysis of all these traits and the simultaneous consideration of the effects of the maternal energy balance on the lamb is an innovative approach of this thesis. It is precisely this intergenerational influence that is to be investigated in the present study, both at the phenotypic and genetic level.
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