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Die Weichteilanalyse nach Rob Mulié als maßgebliche Grundlage einer suffizienten Modelloperation in der Dysgnathiechirurgie

Nowak, Yannick Marcel


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-150619
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2020/15061/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.12.2019
Erstellungsjahr: 2020
Publikationsdatum: 01.04.2020
Kurzfassung auf Deutsch: Das ästhetische Erscheinungsbild spielt für die Menschen unserer heutigen Gesellschaft eine immer größere Rolle. So stellt bei einer operativen Korrektur einer Kieferfehlstellung neben dem Einstellen einer neutralen Verzahnung auch die Verbesserung der Ästhetik einen der Hauptgründe für die Durchführung einer solchen Operation dar. Um ein sowohl funktionell als auch ästhetisch optimales Operationsergebnis zu erhalten, ist präoperativ eine detaillierte, individuelle Planung anhand einer Modelloperation notwendig, bei der die Kiefer unter Berücksichtigung der Planungsunterlagen dreidimensional im Raum neu positioniert werden. Neben der Korrektur des Fehlbisses sollen mit Hilfe der Weichteilanalyse nach Rob Mulié die Gesichtsproportionen dabei so verändert werden, dass das Gesicht nach Durchführung der Operation ein harmonisches Erscheinungsbild mit einem ausgewogenen Größenverhältnis zwischen den verschiedenen Gesichtsanteilen zeigt. Ziel dieser Studie war es herauszufinden, ob und wie häufig es durch die detailliert geplante Kieferumstellungsoperation gelang, postoperativ eine faziale Harmonie nach den Kriterien von Rob Mulié zu erreichen. Im Sinne der Qualitätssicherung sollte hierzu jeweils die postoperative Weichteilanalyse mit der präoperativen Analyse verglichen werden. Ferner sollte überprüft werden, ob es möglich ist, die zeitaufwendige bislang mit Lineal und Bleistift auf Papier durchgeführte Weichteilanalyse mit Hilfe eines eigens entwickelten JAVA-Programms zeitsparend zu ersetzen.
Kurzfassung auf Englisch: Aesthetic appearance is becoming more and more important for people today. Thus, in an operative correction of a jaw malposition in addition to the setting of a neutral gearing, the improvement of aesthetics is one of the main reasons for performing such an operation. In order to obtain a functional as well as aesthetically optimal surgical result, a detailed, individual preoperative planning by means of a model operation is necessary, in which the jaws are repositioned three-dimensionally taking into account the planning documents. In addition to the correction of the missing bite, the facial proportions should be changed using the soft tissue analysis according to Rob Mulié so that the face after the operation shows a harmonious appearance, with a balanced size ratio between the different parts of the face. The aim of this study was to find out if and how often the jaw conversion operation planned in all its details succeeded in achieving postoperative facial harmony according to the criteria of Rob Mulié. In terms of quality assurance, the postoperative soft tissue analysis was compared with the preoperative analysis. The objective of this study was to examine whether it was possible to replace the time-consuming soft tissue analysis – previously carried out with paper and pencil on paper – by a specially developed JAVA program thus saving time.
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