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Studie zur Dimensionsgenauigkeit digitaler Abformungen von Implantaten mittels intraoraler Scansysteme

KĂ€mpe, Holger Sebastian


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-149246
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2019/14924/

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Universität Justus-Liebig-UniversitĂ€t Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum fĂŒr Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Poliklinik fĂŒr ZahnĂ€rztliche Prothetik
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mĂŒndlichen PrĂŒfung: 09.09.2019
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum: 06.11.2019
Kurzfassung auf Deutsch: Die Genauigkeit von intraoralen Scans ist bereits vielfach in vitro und in vivo untersucht worden, sowohl im Hinblick auf die Passgenauigkeit von Restaurationen, die auf intraoralen Scans basieren, als auch die OberflĂ€chenabweichung im Hinblick auf „Richtigkeit“ und „PrĂ€zision“, aber auch im Hinblick auf dreidimensionale DimensionsĂ€nderungen wie Distanzen und Winkel. Bisher hat aber die dreidimensionale Richtung der DimensionsĂ€nderungen relativ wenig Beachtung gefunden. Insbesondere die Analyse der Koordinatenabweichungen von Messpunkten wurde bislang nicht nĂ€her betrachtet.
In dieser in vitro Studie wurde eine Methode entwickelt die dreidimensionale Verzerrung von digitalen Modellen bei Ganzkieferscans anhand der Koordinatenverschiebungen von einzelnen Messpunkten zu detektieren. Hierzu wurde ein Studienmodell entworfen, das ĂŒber einen Referenzquader in einem definierten Koordinatensystem vermessen werden konnte. Punktmessungen erfolgten an vier Positionen, an denen jeweils ein Implantat integriert war, das mit einem Scanpfosten versehen wurde. DarĂŒber hinaus konnten anhand der Scanpfosten auch Winkel und DistanzĂ€nderungen gemessen werden. Es waren somit RĂŒckschlĂŒsse ĂŒber die GrĂ¶ĂŸenordnung und die Richtung der dreidimensionalen Verzerrung der digitalen Modelle möglich. ZusĂ€tzlich wurden OberflĂ€chenvergleiche durchgefĂŒhrt, indem die mittlere, senkrechte Abweichung aller Messpunkte mittels eines Best-Fit-Algorithmus zueinander ermittelt wurde. Das Modell wurde mit fĂŒnf verschiedenen, intraoralen Scansystemen (True Definition Scanner „kalibriert“, True Definition Scanner „dekalibriert“, Lava C.O.S., Cara Trios und CEREC Omnicam) jeweils zehnmal gescannt und die Daten anhand der ReferenzdatensĂ€tze analysiert. Die Analyse erfolgte mittels der 3D-Analysesoftware GOM Inspect V8. Die statistische Analyse erfolgte mit SPSS 23.
Es zeigten sich signifikante Unterschiede zwischen den getesteten Systemen (p<0,05). Der True Definition Scanner „kalibriert“ generierte die besten Messergebnisse, die CEREC Omnicam wies die höchsten Abweichungen im Vergleich mit den ĂŒbrigen Scannern auf. In Bezug auf die DimensionsĂ€nderungen produzierten alle Scanner Fehler und daraus resultierende DimensionsĂ€nderungen der digitalen Modelle. Diese DimensionsĂ€nderungen erfolgten fĂŒr jeden Scanner fĂŒr sich in fast allen Messungen immer entweder nur in negative oder nur in positive Richtung entlang der drei Koordinatenachsen x, y und z. Die DimensionsĂ€nderungen innerhalb der Scans traten also reproduzierbar in eine bestimmte Richtung auf. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die in dieser Studie dargestellte Methode in der Lage ist DimensionsĂ€nderungen von intraoralen Scandaten in Bezug auf Ihre GrĂ¶ĂŸenordnung und ihre Richtung in x-, y- und z-Richtung zu ermitteln. Die Ergebnisse dieser Studie mĂŒssen jedoch durch weitere Studien validiert werden.
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