Giessener Elektronische Bibliothek

GEB - Giessener Elektronische Bibliothek

Galerie als Werkstatt : Paul Maenz und die Neuerfindung der Galerie zwischen New York und Westdeutschland, 1965-1971

The art gallery as a workshop : Paul Manz and the re-invention of the gallery between New York and West Germany, 1965-1971

Hinrichsen, Kristina


Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (2.753 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-146960
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2019/14696/

Bookmark bei del.icio.us


Freie Schlagwörter (Deutsch): Galerie , Maenz , Köln , New York , Kunstmarkt
Freie Schlagwörter (Englisch): Gallery , Maenz , West Germany , New York , Art market
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Kunstgeschichte
Fachgebiet: Kunstgeschichte
DDC-Sachgruppe: Künste, Bildende Kunst allgemein
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.01.2019
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum: 04.07.2019
Kurzfassung auf Deutsch: Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen jungen Kuratoren und Ausstellungsmachern in Westdeutschland und in New York. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die transatlantischen Beziehungen zwischen New York und Köln gelegt, die sich ab Mitte der 1960er Jahren stark intensivierten und damals noch unbekannte Künstler wie Carl Andre, Robert Smithson oder Dan Graham erstmals nach Europa brachten und Ausstellungen organisiert wurden.
Als Fallbeispiel werden die Tätigkeiten als Ausstellungsmacher und Vermittler von Paul Maenz betrachtet, der ab 1965 amerikanische Künstler in Deutschland ausstellte und anschliessend Galerie Paul Maenz in Köln gründete. Neben weiteren Pionieren wie Konrad Fischer und René Block entwickelte er das Konzept der ortsspezifischen Ausstellung und somit auch das Prinzip des Galerieraums in seiner Doppelfunktion als Ausstellungsraum und als Werkstatt, in dem Kunst entwickelt und produziert wird.
Methodologisch wird in der Arbeit mit oral history (Gespräche mit Paul Maenz und anderen Zeitzeugen) sowie mit schriftlichen Quellen aus dem Paul Maenz Archiv (Getty Research Institute, Los Angeles) und dem Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels (Köln) gearbeitet.
Kurzfassung auf Englisch: The thesis examines the evolution of the collaboration between young curators and "exhibition organizers" in West German and in New York. The focus is set on the transatlantic relations between New York and Cologne which intensified from the mid-1960s and first introduced then young and unknown Aermican artists such as Carl Andre, Robert Smithson or Dan Graham to a European audience.
Paul Maenz is the primary example who exhibited American artists in Germany starting in 1965 and later founded the Paul Maenz Galerie in Cologne. Among other pioneers such as Konrad Fischer (Düsseldorf) and René Block (West Berlin) he developed the concept of site specific exhibitions and art work and therefore the idea of the gallery space functioning as both an exhibition space but also an artist´s studio or workshop where art was conceptualized and produced.
Research methods used in the thesis are primarily oral history (conversations with Paul Maenz and other relevant protagonists) as well as primary sources from the Paul Maenz Archive (Getty Research Institute, Los Angeles) and the Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels (Cologne).
Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand