Giessener Elektronische Bibliothek

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Untersuchung des Uptakes von Jod123-FP-CIT: Vergleich einer neuen standardisierten und weitgehend automatisierten Auswertung mit dem herkömmlichen, operatorabhängigen Auswerteverfahren

Investigation of the Uptake of Iodine123-FP-CIT:Comparison of a new standardized and largely automated evaluation method with the conventional, operator-dependent evaluation method

Wichert, Jennifer


Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (6.394 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-144438
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2019/14443/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Klinik für Nuklearmedizin
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 26.03.2019
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum: 23.04.2019
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende Arbeit vergleicht die Aussagekraft eines teilautomatisierten, dreidimensionalen Auswertungsverfahrens für Jod123-FP-CIT Aufnahmen mit einem zweidimensionalen Verfahren mit frei gezeichneten Regions-of-Interest (ROI).
Verwendet wurden Aufnahmen von 75 Patienten, deren Diagnose im Krankheitsverlauf von den behandelnden Neurologen bestätigt werden konnte.
Das in der Arbeit getestete, neue Auswertungsverfahren erreichte bei Verwendung eines mittels Isokonturen generierten Volume-of-Interest (VOI) und unterschiedlichen Grenzwerten für Patienten unter und über 75 Jahren einen vergleichbaren Youden-Index zum manuellen Verfahren, resultierend aus einer besseren Spezifität, aber schlechteren Sensitivität. Die komplexer generierten Quotienten oder die Verwendung von Graubereichen übertrafen die Werte des manuellen Verfahrens nicht, sodass hier kein Vorteil der neuen Auswertungsmethode nachgewiesen werden konnte.
Deutlicher Vorteil des neuen Programms ist zwar die teilweise Automatisierung bei der Generierung der verwendeten Regionen, welche die Anwendung des Programms durch einen nicht geübten Auswerter nach kurzer Einführung möglich macht und welche die durch den Anwender entstehende Komponente massiv reduziert. Da die Performance des Programms jedoch nicht die Sensitivität und Spezifität eines in der visuellen Beurteilung erfahrenen und an der manuellen Auswertungssoftware geübten Anwenders übertreffen konnte, ist das Programm in seiner getesteten Form nicht geeignet, einen geübten Auswerter vorbehaltlos zu ersetzten.
Kurzfassung auf Englisch: This work compares the validity of a mostly automated, three-dimensional evaluation program for I123-FP-CIT studies with a two-dimensional method using freehand drawn regions of interest.
The I123-FP-CIT-studies of 75 patients, whose Diagnosis could be validated by the were used, whose diagnosis could be confirmed by their attending neurologist, were used.
The new tested program managed to reach higher values for sensitivity, but lower values for sensitivity, resulting in a similar Youden-Index as the manual method when using age dependent cutoff-values for people below and above the Age of 75, but none of the more complex generated quotients were able to generate better results. The tested, new method is not able to excel an experienced person using the manual method.
The new Program has the advantage of automation, which makes it possible for untrained personnel with only a short introduction to generate results comparable to those of a trained specialist and which reduces the human factor considerably. However, the inability to perform better than the trained and experienced specialist leads to the fact, that the new method in its current form is unable to replace trained personnel.
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