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Diasporic exposure and cultural deviance : a comparative reading of Philip Roth and V. S. Naipaul

Diasporisches Ausgesetztsein und kulturelle Abweichung : eine komparative Lesart von Philip Roth und V. S. Naipaul

Abedi Moghadam, Mona


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-141480
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2019/14148/

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Freie Schlagwörter (Englisch): diaspora , cultural deviance , racial passing , conversion
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Justus-Liebig-Universität-Gießen
Fachgebiet: Sprache, Literatur, Kultur fachübergreifend
DDC-Sachgruppe: Englisch
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 19.09.2017
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum: 07.03.2019
Kurzfassung auf Englisch: Mass migrations of modern times have produced hybrid identities that reside neither within the realm of the former national or ethnic culture nor within the cultural realm of the host society. Possessor of such an identity is often criticized by both sides for being a transgressor, a deviant, while both sides neglect the interactive procedure, at the end of which this cultural wretch stands, a Frankensteinian prototype whose existence cannot be categorized in any of the cultural groups which actually created it. This creature is a diasporic subject, a hybrid in possession of a “´partial´ presence”, residing in Bhabha´s terms at “the rim of an ´in-between´ reality” (“Locations of Culture” 13). Drawing on the notions of home, mimicry and its existential counterpart impersonation and eventually deviance, the present study examines the tension of residing in that in-between state. This study also delineates social implications of diaspora such as cultural deviance. For this purpose, the author compares three novels by Philip Roth, the Jewish American writer, to two novels and a collection (including short stories and a novella) by V. S. Naipaul, the Trinidadian English writer. Each chapter draws attention to one common or correlating notion as a space where identity dynamics and identity conflicts are negotiated.
Kurzfassung auf Deutsch: Die großen Migrationsbewegungen unserer Zeit haben zur Herausbildung hybrider Identitäten geführt, die weder in den nationalen oder ethnischen Kulturen vormaliger Herkunftsländer noch in denen der Aufnahmeländer beheimatet sind. Der Träger einer solchen Identität wird oft von beiden Seiten her als Überläufer und Abweichler kritisiert. Diese Kritik vernachlässigt jedoch den interaktiven Prozess, im Zuge dessen dieser kulturelle „Unhold“ – eine Art Frankensteinscher Kreatur, dessen Existenz nicht mehr eindeutig einer der Gruppen, die im Rahmen seiner Entstehung ausschlaggebend waren, zugeordnet werden kann – konstituiert wird. Diese Kreatur ist das diasporische Subjekt, ein Hybrid, der „eine partielle Präsenz“ darstellt, welche „beinahe dasselbe, aber nicht ganz“ ist (Bhabha, „Von Mimikry und Menschen“ 127). Dieser kulturelle Hybrid stellt eine „Differenz“ dar, die durch das Verweilen am „Rand einer ´Zwischen´- Wirklichkeit“ zu Stande kommt (Bhabha, „Verortungen der Kultur“ 20). In der vorliegenden Studie wird die Spannung, welche diesem Dazwischen-Sein anhaftet, welches weder das eine noch das andere ist, untersucht. Zu diesem Zweck werden drei Romane von Philip Roth als einem Vertreter der jüdischen amerikanischen Literatur mit zwei Romanen von V.S. Naipaul, der die indisch-karibisch koloniale Literatur repräsentiert, verglichen.
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