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Angst und Depression bei Hautkranken im Vergleich zu Gesunden : Leiden Hautkranke psychisch mehr?

Rahnama-Fuest, Pegah


Originalveröffentlichung: (2017) Gießen : VVB Laufersweiler Verlag
Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (3.590 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-137821
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2018/13782/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Zentrum für Dermatologie und Allergologie
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Zeitschrift, Serie: Edition scientifique
ISBN / ISSN: 978-3-8359-6726-7
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.08.2018
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 02.11.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Es wird gezeigt, dass dermatologische Erkrankungen mit einem erhöhten Risiko für psychische Störungen einhergehen. Hierfür wurden Patienten der dermatologischen Poliklinik des Universitätsklinikums Gießen im Rahmen der internationalen, multizentrischen Untersuchung „A European Multicenter study on depression, anxiety, quality of life and attachment among adult patients with common skin disorders“ psychometrischen Tests unterzogen. Depression und Angst kommen bei dermatologischen Patienten häufiger vor als in einer hautgesunden Kontrollgruppe. Besonders ausgeprägt ist die Neigung zu Depression und Angst bei Patienten mit einer Psoriasis vulgaris. Möglicherweise ist diese Neigung über das Symptom Juckreiz vermittelt.
Ferner kann gezeigt werden, dass Suizidalität trotz des erhöhten Auftretens von Depression und Angst im Patientenkollektiv nicht häufiger vorkommt als in der Kontrollgruppe.
Schließlich findet sich bei dermatologischen Patienten eine reduzierte Lebensqualität.
Die hier dargestellten Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Bedeutung der Interaktion von Psyche und Haut besser zu erfassen und dieser im medizinischen Alltag auch mehr Rechnung zu tragen, indem eine ganzheitliche Therapie mit dem Ziel des Patientenwohls und auch positiver Effekte für die Gesellschaft bedacht wird.
Kurzfassung auf Englisch: The study evaluates psychic comorbidities in dermatologic patients. Dermatologic diseases are associated with mental disorders. For this study, patients of the dermatologic ambulance of the university hospital Gießen have underwent psychometric tests for the international, multicenter study „A European Multicenter study on depression, anxiety, quality of life and attachment among adult patients with common skin disorders“. Depression and anxiety occur more often in the patient group than in the control group of people without dermatologic diseases. Particularly, the patients with psoriasis vulgaris have a distinct predisposition for depression and anxiety. Maybe, this predisposition is mediated by pruritus.
Further, it is shown that suicide ideas are not more frequent in the patient group than in the control group although there ist a higher frequency of depression and anxiety in the patient group.
Finally, the life quality is reduced in dermatologic patients in contrast to the control group.
The results shown in this study shall contribute to the understanding of the interactions of psyche and skin. Maybe, it can lead to an integral therapy of dermatologic patients with benefits for the patients themselves and the society.
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