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Web-Content-Änderungen : terminologische Grundlagen, Ursachen und Wirkungen

Otto, Jan Hendrik


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URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-137786
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2018/13778/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Web , Content , Änderung , Management , Change
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Professur für BWL, insb. Wirtschaftsinformatik
Fachgebiet: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Management (BWL)
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 26.10.2018
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum: 29.10.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Das World Wide Web zeichnet sich dadurch aus, dass es von seinen Benutzern gleichzeitig geschaffen, konsumiert und auch modifiziert wird. Selbst vermeintlich zeitstabile Web-Seiten werden früher oder später überarbeitet. Für Unternehmen, die mit dem Betrieb einer Web Site wirtschaftliche Ziele verfolgen, bedeuten Web-Content-Änderungen Aufwand, der in Relation zu einem potenziellen Nutzen gebracht werden muss, um Web-Content-Änderungen letztlich wirtschaftlich zu rechtfertigen. Im Zuge einer Adressatenorientierung und einer stetigen Optimierung seiner Web Site sollte ein Web-Site-Betreiber seine Web Contents an den Erwartungen und Bedürfnissen der Nutzer ausrichten. Da die Erwartungen und Wünsche der Nutzer permanenten Änderungen unterliegen und sich das Spektrum der Nutzer oftmals ändert, sind kontinuierlich Web-Content-Änderungen vorzunehmen.

Die Arbeit setzt sich deskriptiv mit dem Thema Web-Content-Änderungen und damit mit Änderungen an dem zentralen Erfolgsfaktor für Web Sites auseinander. Der Untersuchungsbereich der Arbeit erstreckt sich auf Web Sites von Organisationen in Wirtschaft und Verwaltung, die selbstständig betrieben und als Informations- und Kommunikationssysteme betrieben werden. Das Untersuchungsobjekt ist der Web Content auf Web Sites des Untersuchungsbereichs und seine Änderungen.

Bestehende Ausarbeitungen und Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Literatur werden in den Kapiteln 2 und 3 in eine schlüssige Begriffswelt überführt und dabei die Objekte „Web Site“ (Kapitel 2) und „Web Content“ (Kapitel 3) beschrieben. Web Content lässt sich in die Dimensionen Information, Repräsentationsform, Stil und Zweck zerlegen, darüber hinaus mit Web-Content-Attributen beschreiben und über Web-Content-Attribute differenzieren.

Kapitel 4 beschreibt Web-Content-Änderungen und grenzt Web-Content-Änderungen von anderen Änderungen im Kontext von Web Sites ab. Auf Basis der Ausführungen von Kapitel 3 wird eine zielführende Arbeitsdefinition erarbeitet. Eine Web-Content-Änderung liegt vor, wenn mindestens eine der in Kapitel 3 vorgestellten Dimensionen von Web Content geändert wird.

Kapitel 5 setzt sich mit den Ursachen von Web-Content-Änderungen auseinander und ordnet die Ursachen nach deren Quellen innerer, naher oder ferner Umwelt der betreibenden Organisation zu. Die innere Umwelt (z. B. Mitarbeiter) kann von der Organisation sowohl aktiv gesteuert als auch beeinflusst werden, die nahe Umwelt (z. B. Kunden) kann von der Organisation lediglich beeinflusst werden, während die ferne Umwelt (z. B. Gerichte) weder gesteuert noch beeinflusst werden kann. In den einzelnen Umwelten werden weitere Subkategorien gebildet, um Organisationen in der Praxis einen strukturierten Zugang zu den Ursachen zu eröffnen.

Die Wirkungen von Web-Content-Änderungen werden in Kapitel 6 ebenfalls nach dem 3-Umwelten-Modell strukturiert, wobei Web-Content-Änderungen auf die ferne Umwelt qua Definition keine Wirkungen entfalten können. Auch die Subkategorien aus Kapitel 5 finden Anwendung zur Strukturierung der Wirkungen von Web-Content-Änderungen. Zunächst werden beispielhaft Wirkungen von Web-Content-Änderungen auf die Web-Content-Attribute aufgezeigt, um anschließend die Wirkung von geänderten Web-Content-Attributen auf Nutzer zu beleuchten. Organisationen werden sensibilisiert und die Aufmerksamkeit auf mögliche Wirkungsbereiche gelegt, die bislang gegebenenfalls nicht im Fokus der betreibenden Organisation lagen.
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