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Zollkontingente bei US-amerikanischen Käseimporten

Gast, Michael


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-13673
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2004/1367/


Freie Schlagwörter (Deutsch): Zollkontingent , K√§se , USA , heterogene G√ľter , Preisdiskriminierung
Freie Schlagwörter (Englisch): tariff-rate quota , cheese , USA , differentiated products , price discrimination
Universität Justus-Liebig-Universit√§t Gie√üen
Institut: Zentrum f√ľr internationale Entwicklungs- und Umweltforschung
Fachgebiet: Zentrum f√ľr internationale Entwicklungs- und Umweltforschung
DDC-Sachgruppe: Management (BWL)
Dokumentart: ResearchPaper
Zeitschrift, Serie: Discussion papers / Zentrum f√ľr Internationale Entwicklungs- und Umweltforschung ; 08
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 08.01.2004
Kurzfassung auf Deutsch: Zollkontingente sind zweistufige, mengenabh√§ngige Zolls√§tze. Sie wurden in den letzten Jahren interessant, weil nach dem Abschluss der Uruguay-Runde verst√§rkt Importquoten in Zollkontingente umgewandelt wurden, um dem Ziel der Tarifizierung mengenbeschr√§nkender Handelshemmnisse Rechnung zu tragen. Zollkontingente wirken jedoch de facto oft wie Importquoten. Es wird gezeigt, wie sich das Gewinnmaximierungskalk√ľl eines Importeurs zusammensetzt, der unter einer Quote heterogene G√ľter importiert. Der vorliegende Beitrag konzentriert sich auf das USamerikanische Importregime f√ľr K√§se, das Zollkontingente als Importbeschr√§nkung vorsieht.
Da unterschiedliche Zollkontingente f√ľr unterschiedliche K√§sekategorien bestehen, erweist sich dieses Regime als √§u√üerst intransparent. Die Auswertung der Importstr√∂me der EU und Neuseelands in die USA zeigt deutlich, dass die bestehenden Zollkontingente in den meisten F√§llen wie Importquoten wirken. Lediglich Neuseeland gelingt es in nennenswertem Ma√üe, die Zollbarrieren zu √ľberwinden. Die beobachteten Preise legen nahe, dass Neuseeland dabei Preisdiskriminierung zugunsten der h√∂her bezollten Importe au√üerhalb des Kontingents betreibt.
Kurzfassung auf Englisch: A tariff-rate quota (TRQ) is a two-tiered tariff. The Uruguay Round Agreement on Agriculture provides the transformation of remaining import quotas into TRQs in order to eliminate quantity restricting import barriers to trade. However, more often than not TRQs are de-facto-quotas. The profit-maximizing condition for an importer confronted with two differentiated goods under a common quota is derived. The main focus of the present article is the US import regime for cheese which was transformed according to the tariffication process into a TRQ-system. Analysis of cheese import quantities shows that this transformation changed indeed little. Being the only remarkable exception in overcoming partially the import barriers, the case of New Zealand indicates a possible price discrimination in favor of high-duty-imports.
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