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Pulmonale Hypertonie : Unerwünschte Wirkungen und Folgen beim Stopp der Medikamente gegen pulmonale Hypertonie

Stretz, Severin


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-134662
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2018/13466/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Zentrum für Innere Medizin, Medizinische Klinik II
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.01.2018
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 01.02.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Hintergrund
Die Pulmonale Hypertonie ist eine Erkrankung des Gefäßsystems der Lunge und ist bis heute nicht heilbar. Jedoch wird versucht, durch pharmakologische Unterstützung einen Progress dieser Erkrankung zu verhindern. Dafür gibt es Medikamentengruppen, welche als spezielle Therapie eingesetzt werden, die aber auch unerwünschte Wirkungen in Mono- und Mehrfachtherapien zeigen.
Methoden
Alle Daten der Untersuchungen entstammen einer retrospektiven Analyse.
Untersucht wurden insgesamt 963 Patienten, die sich in der Universitätsklinik Gießen, Spezialambulanz für Pulmonale Hypertonie der Medizinischen Klinik II, zur Therapie befanden. Hauptziel war es, Erkenntnisse zu den unerwünschten Wirkungen von Medikamenten gegen die Pulmonale Hypertonie zu sammeln. Dabei handelte es sich um Angaben zu unerwünschten Wirkungen im zeitlichen Verlauf und im Zusammenhang mit der laufenden Therapie, sowohl in Mono- als auch in Zweifachkombinationen. Des Weiteren wurden Therapieabbruchgründe eruiert und Untersuchungen zum Therapieverlauf nach Stopp vorgenommen.
Ergebnisse
Gezeigt werden konnte, wie die unerwünschten Wirkungen bei der speziellen Therapie der Pulmonalen Hypertonie verteilt sind. Dabei wurden einige Daten aus den bereits bekannten Fachinformationen bestätigt. Allerdings konnte auch dokumentiert werden, wie sich die unerwünschten Wirkungen bei der Kombinationstherapie darstellten und sich im Vergleich zu den Monotherapien veränderten.
Zu den Therapieabbruchgründen, die in einer derartigen Form noch nicht untersucht wurden, konnten detaillierte Informationen gewonnen werden.
Zusammenfassung
Diese Studie präsentiert eine umfangreiche Datensammlung von unerwünschten Wirkungen im Langzeitverlauf. Medikamente, auch wenn diese aus einer Gruppe stammten, zeigten die unterschiedlichsten unerwünschten Wirkungen.
Kurzfassung auf Englisch: Background
Pulmonary hypertension is a disease affecting the vascular system of the lungs. To date, it cannot be cured. Nevertheless, attempts are made to prevent further progress of the disease with pharmacological support. Different groups of medications exist for this purpose. They are used for specific therapy but can produce adverse effects in mono- or combination therapy.
Methods
All data of the present study originate from retrospective analysis.
963 patients were surveyed. They underwent treatment at the University Hospital of Gießen, in the Specialist Outpatient Clinic for Pulmonary Hypertension of the Medical Clinic II. The main purpose of this study was to assess the adverse effects of the medications used for treating pulmonary hypertension. The gathered data concerned adverse effects over time and in relation to the ongoing treatment, be it in monotherapy or in combination therapy with a second medication.
Additionally, treatment discontiunation was investigated and research was carried out on the therapeutic process after termination.
Results
The results showed the distribution of the adverse effects of the specific therapy for pulmonary hypertension. Some data from extant specialized publications was confirmed. However, the adverse effects in combination therapy and the changes they underwent when compared to monotherapy were also documented.
Detailed information regarding the reasons for treatment discontiunation was obtained. These had not previously been investigated in this manner.
Summary
This study presents an extensive data collection of adverse effects in the long term. The medications, even if they were part of the same group, showed varied adverse effects.
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