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AQP4 im kaninen Gehirn : Etablierung einer Immunfluoreszenz und Beobachtungen zur Verteilung

AQP4 in the canine brain

Montasser, Karim


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-133777
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2017/13377/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): AQP4 , Hund , Gehirn
Freie Schlagwörter (Englisch): AQP4 , dog , brain
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Klinik für Kleintierchirurgie
Fachgebiet: Veterinärmedizin
DDC-Sachgruppe: Landwirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 24.08.2017
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 20.11.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Die Expressionsrate von AQP4 variiert bei pathologischen Zuständen. Ratten mit einem Hydrozephalus zeigten einen AQP4 Anstieg in periventriculären Hirnanteilen. Möglicherweise handelt es sich hierbei um einen Kompensationsmechanismus aufgrund des erhöhten Wasserdrucks, Aghayev et al. (2012) führen jedoch an, dass weitere Studien benötigt werden, um diese Theorie auf den Hydrozephalus von Menschen übertragen zu können. Ein Grund hierfür ist, dass der Hydrozephalus bei Ratten nicht auf den Hydrozephalus bei Menschen übertragbar ist. Der kommunizierende Hydrozephalus ist die häufigste Form bei Menschen, Ratten zeigen diese Form jedoch nie. Hunde, besonders sogenannte Toy Rassen, jedoch neigen zur Ausbildung eines kommunizierenden Hydrozephalus. Diese Hunde erhalten häufig einen peritonealen Shunt um den intracraniellen Druck zu vermindern. Dies ist momentan die Methode der Wahl, allerdings ist sie mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden, die zum Tod des Hundes führen können. Mit der Einverständnis der Besitzer könnten diese Hunde als Hirnspender dienen um die Verteilungsmuster von AQP4 im kommunizierenden Hydrozephalus zu untersuchen. AQP4 wurde bisher nie im caninen Gehirn untersucht. Diese Studie hat als Zielsetzung die Etablierung eines Immunfluoreszenzprotokolls, das AQP4 im caninen Gehirn darstellen kann.
Kurzfassung auf Englisch: It has been shown that the expression rate of AQP4 varies in pathologies. Rodents with hydrocephalus showed a marked increase in AQP4 expression in the periventricular white matter and cerebral cortex. This might be a compensatory mechanism due to the increase of water that needs to be relocated in rodent brains but Aghayev et al. (2012) noted that further evidence is needed to apply this theory to human hydrocephalus. This is partly because rodent hydrocephalus models are not transferable to human hydrocephalus. Communicating hydrocephalus is the most common type in man but rodents do not express this type. Dogs, especially toy breeds, on the other hand are prone to developing communicating hydrocephalus. These dogs often need to undergo peritoneal shunting surgery to relief intracranial pressure. A procedure that is the current method of choice. But as all intracranial surgeries it comes with severe side effects that might lead to death during the procedure. With the owners’ consent these dogs could act as organ donors and their brains could be fixated and used to study AQP4 in communicating hydrocephalus. AQP4 has not yet been investigated in the canine brain. This study aimed to establish a novel immunofluorescence staining to visualize AQP4 in the brain of euthanized dogs.
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