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Determinanten der Pachtpreise in Deutschland – Biogasförderung und Direktzahlungen im Fokus

Garvert, Hendrik


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URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-131429
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2017/13142/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Agrarpolitik und Marktforschung, Professur für Agrar- und Entwicklungspolitik
Fachgebiet: Agrarwissenschaften und Umweltmanagement
DDC-Sachgruppe: Landwirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 28.07.2017
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 29.09.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Der Pachtmarkt in Deutschland ist in den letzten Jahren verstärkt in die Diskussion geraten. Die Land-wirte beklagen steigende Pachtpreise, die nur noch von wenigen gezahlt werden können (DBV, 2014). Als Grund für das hohe Pachtpreisniveau wird vielfach die staatliche Biogasförderung angeführt, die angeblich zu einer hohen Zahlungsbereitschaft für Pachtflächen zum Gärsubstratanbau führt. Gleichzeitig wird von vielen Landwirten berichtet, dass die Direktzahlungen im Rahmen der Pachtverhandlungen an die Verpächter weitergereicht werden und somit die eigentlich aktiven Bewirtschafter weniger finanzielle Unterstützung von Seiten der EU erfahren. Mittlerweile will auch die Politik auf diese Situation reagieren und die Pachtpreise analog zu den Mietpreisen in ihrer Entwicklung ausbremsen (NMELV, 2016).
Ziel dieser Arbeit ist es, die oben dargestellten Diskussionspunkte zu beleuchten, die Determinanten der Pachtpreisbildung in Deutschland zu erklären und dabei insbesondere auf die Bedeutung der Biogasförderung und der Direktzahlungen einzugehen. Aufbauend auf den Ergebnissen sollen Implikationen für die weitere Politikgestaltung abgeleitet werden.
Kurzfassung auf Englisch: In recent years the German land rental market has increasingly become the subject of discussion. Farmers complain about rising rental prices that only few can afford. They often invoke the biogas state subsidy as a reason for high price levels. Due to higher ground rents for the cultivation of fermenting substrate the willingness to pay for agricultural land outpaces traditional types of production. At the same time many farmers report that they have to forward direct payments to the landlords. As a consequence, less financial support from the EU is provided to those who actually cultivate the land. Politics respond to the situation and aim at thwarting price development similar to the price curb recently established for rental prices of flats and houses.
This thesis examines the above mentioned points of discussion by analysing the determinants of land rental prices in Germany. Here the primary focus is on biogas subsidies and direct payments. Building on the results we derive implications for further decision-making of the EU agricultural policy.
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