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Humor und Humorlosigkeit im Erzählwerk Theodor Fontanes

Humour and humourlessness in the narrative work of Theodor Fontane

Hagedorn, Tanja


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-130119
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2017/13011/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Humor , Theodor Fontane , Erzählmittel
Freie Schlagwörter (Englisch): humour , Theodor Fontane , narrative instruments
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Germanistik
Fachgebiet: Germanistik
DDC-Sachgruppe: Deutsche Literatur
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 26.02.2016
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 07.08.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Das Erzählwerk Theodor Fontanes ist bis heute für dessen Humor bekannt. Zeitgenössische Rezensionen sowie heutige Rezipienten beziehen sich auf den Humor der erzählenden Werke. Auch in der Sekundärliteratur wird auf diesen Humor als grundlegendes Konzept wie selbstverständlich verwiesen.
Doch umfassende Analysen des Humors am Text und in seinen Funktionsweisen fehlen. Auch wird meist den Autoren der Epoche, und damit auch Fontane, pauschal Humor als eine typische Darstellungsweise der Zeit zugewiesen. So werden selten mögliche Unterschiede in der Humorverwendung zwischen den Autoren und schon gar nicht innerhalb des Werkes der Autoren aufgezeigt. Die Humorlosigkeit wurde innerhalb der Fontane-Forschung bislang noch gar nicht thematisiert.
Ziel der Arbeit ist es daher, Humor und Humorlosigkeit in Fontanes Werken in deren konkreten Ausprägungen am Text zu beschreiben. Zudem soll anhand zweier Beispiele anderer Autoren der Zeit Fontanes gezeigt werden, dass Humor bei Fontane sich von deren Humorverwendung in wesentlichen Punkten unterscheidet.
Um mit den Begriffen des Humors und der Humorlosigkeit arbeiten zu können, müssen diese zunächst definiert sowie von nahestehenden Begriffen wie Komik und Ironie abgegrenzt werden. Eine Zusammenführung und Weiterentwicklung der gängigen Theorien zum Humor im Realismus liefert das notwendige Handwerkszeug, um dann exemplarisch anhand von „Frau Jenny Treibel“ und „Effi Briest“ im Detail darzulegen, wie Humor, aber auch Humorlosigkeit, verwendet werden. In einem Überblick werden die gefundenen Mittel und Funktionen für die meisten anderen Erzählwerke Fontanes bestätigt. Angedeutet werden darüber hinaus der kultur- und literaturgeschichtlichen Hintergrund des Humors oder vielmehr der Humorlosigkeit, vor dem Fontane sich mit seinen Werken bewegt.
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