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Populationsgenetische Untersuchungen an hessischen Populationen von Cypripedium calceolus L.

Opitz, Andreas


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URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-124916
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2017/12491/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Cypripedium , calceolus , Frauenschuh
Freie Schlagwörter (Englisch): Cypripedium , calceolus
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Botanik, AG Spezielle Botanik
Fachgebiet: Biologie
DDC-Sachgruppe: Pflanzen (Botanik)
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 14.02.2017
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 20.02.2017
Kurzfassung auf Deutsch: In dieser Arbeit konnten neue Erkenntnisse zur genetischen Differenzierung und zu wissenschaftsbasierten Aussagemöglichkeiten zur Populationsstärkung von C. calceolus gewonnen werden. Die verwendeten Methoden der ISSR und AFLP zeigten eine homogene Verteilung (AFLP) bis geringe Differenzierung (ISSR) in den untersuchten Proben der drei Bundesländer. In der SRAP-Methode konnten jedoch keine Ergebnisse zur genetischen Diversität des Frauenschuhs erzielt werden. Die signifikanten Werte der ISSR-Daten (AMOVA) zeigten eine große genetische Differenzierung auf Individuen- und Populationsebene, aber nur eine kleine Differenzierung auf Regionenebene. Die nicht signifikanten Werte der AFLP-Daten (AMOVA) zeigten keine genetische Differenzierung auf Individuen- und Populationsebene, und nur eine kleine Differenzierung auf Regionenebene. Keine (ISSR, nicht signifikant) bis eine geringe Korrelation (AFLP, signifikant) ergab sich aus der Berechnung zwischen der genetischen mit der geografischen Distanz (Manteltest). Resultierend daraus, zeigt sich eine Diversität innerhalb der Populationen und zwischen den Populationen innerhalb der Regionen (Hessen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern). Zwischen den Regionen hingegen zeigte sich nur eine geringe Diversität. Das Thema Populationsstärkung von C. calceolus wird in Hessen und anderen Bundesländern schon seit Langem kontrovers diskutiert. Bei diesem Thema zögern Behörden und Botaniker, weil nur wenige Daten über die genetische Diversität des Frauenschuhs bekannt sind. Durch die Ergebnisse dieser Arbeit kann gezeigt werden, dass anhand der verwendeten genetischen Methoden keine relevanten Unterschiede zwischen den Regionen vorliegen und Populationsstärkungen von C. calceolus in Hessen mit Samen aus anderen Populationen in Hessen möglich sind.
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