Giessener Elektronische Bibliothek

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Elternschaft und Forschung : zum generativen Potenzial einer Gratwanderung

Cremer, Annette C. (Hrsg.)


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Zu den einzelnen Aufsätzen:
Cremer, Annette C.: Wissenschaft und Familie. Von integrierten Lebensmodellen und neuen Forschungsperspektiven

Teil I: Alte und neue Lebensmodelle
Marr, Stefanie: Gestellte Familienbilder - Nur das leben, das man sich ausmalt
Fooken, Insa: „Doppelte Generativität“ im Kontext von Elternschaft/Familie und Forschung : ein essayistischer Zugang
Nikolai-Fröhlich, Maike: Elternschaft als Risiko? Familiengründung als (vergeschlechtlichter) Risikodiskurs in hochschulnahen Medien und in Selbstaussagen forschender Mütter
Söhner, Felicitas: Von der Unvereinbarkeit zur Möglichkeit – Frauen und Mütter in der Wissenschaft
Naumann, Katharina: Von der Gratwanderung zur Bergwanderung – Zum Potential einer krisenhaften Lebensform
Jaworski, Sylvia: Mythos Chancengleichheit für Elternpaare? : Elternschaft undgemeinsame wissenschaftliche Profilbildung

Teil II: Methodeninspirationen
Endter, Cordula und Friedolin Krentel: Kollaboratives Forschen mit Kindern – ein Experiment!?
Stadelmaier, Christian: Kinder in Waffen : jugendliche Krieger in der Zeit vom 4. bis 8. Jahrhundert
Fehrmann, Antje: Heterotopien: kindliche Raumwahrnehmung als produktive Kategorie der Architektur- und Kunstgeschichte
Heßdörfer, Florian: Hass und Harmonie : das doppelte Kind des Doktor Piaget
Heimerdinger, Timo: Titten, Thesen, Temperamente – Feldnotizen aus der Elternschaftskulturforschungund ihrer Vermittlung

Teil III: Anhang
Sasse, Cristina: Tagungsbericht


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-124804
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2017/12480/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Historisches Institut
Fachgebiet: Geschichte
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie
Dokumentart: Buch (Monographie)
ISBN / ISSN: 978-3-944682-21-1
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 27.02.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Forschende Eltern – insbesondere forschende Mütter – gehören im Wissenschaftssystem zur Minderheit. Im Zuge der Gleichstellungsbemühungen und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wurde in den letzten Jahren verstärkt die Frage nach der Vereinbarkeit der vermeintlich gegensätzlichen Rollen- und Lebensmodelle von Wissenschaft und Familie gestellt. Der vorliegende Band wirft einen kritischen Blick auf aktuelle Vereinbarkeitsdiskurse und vertritt zugleich ein neues Verständnis, das Forscher-Eltern als Vertreter eines integrierten Lebensmodells mit Ambivalenztoleranz begreift. Ziel des Bandes ist es, der Wahrnehmung von Familie als Karrierehindernis und der Wahrnehmung von Wissenschaftskarriere als Familienhindernis entgegenzuwirken und den potenziell positiven Einfluss von Mutter- und Vaterschaft auf Forschungsinhalte und Arbeitsorganisation sichtbar zu machen.
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